Pallade Veneta - Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau

Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau


Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau
Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau / Foto: SILAS STEIN - AFP

Die Auftragsbücher der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer geben nach Angaben des Branchenverbandes VDMA derzeit Grund für "ein wenig Optimismus". Das Jahr 2025 sei mit Blick auf die Auftragslage "auf Vorjahresniveau abgeschlossen" worden, teilte der VDMA am Mittwoch mit. Zudem hätten sich Stimmungslage und Ausblick der Unternehmen zum Jahresauftakt leicht verbessert. Die Mehrheit der befragten Firmen erwartet demnach ein Umsatzwachstum im laufenden Jahr.

Textgröße ändern:

"Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich", erklärte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. Insbesondere zeige sich dies in den wachsenden Bestellungen im vierten Quartal, das dem Branchenverband zufolge ein Plus von real drei Prozent in die Auftragsbücher brachte.

"Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real ein Prozent", erklärte Gernandt. Darüber hinaus liege es an der Politik, strukturelle Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts einzuleiten, "die ein nachhaltiges und höheres Wachstum ermöglichen“, fügte er hinzu.

Insgesamt hellte sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA zuletzt leicht auf. Die Konjunkturerhebung des Branchenverbandes im Januar ergab demnach, dass knapp 30 Prozent von insgesamt 962 Unternehmen die aktuelle Lage als "sehr gut" oder "gut" bewerten - im Oktober hatte dieser Wert noch bei 23 Prozent gelegen.

Für das laufende Jahr rechnen rund 57 Prozent der Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung. Knapp 29 Prozent sehen eine Stagnation als realistisch an. Weniger als 15 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

WM 2026: Fan-Organisation und Verbraucherschützer reichen Beschwerde gegen Fifa ein

Wegen "exzessiver Ticketpreise" bei der Fußball-Weltmeisterschaft haben die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FES) und Verbraucherschützer am Dienstag bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Weltfußballverband Fifa eingereicht. In einer Mitteilung bezeichneten die FSE und der Dachverband Euroconsumers die Tickets für die vom 11. Juni bis 19. Juli dauernde WM in den USA, Mexiko und Kanada als überteuert und warfen der Fifa einen Missbrauch ihrer Monopolstellung vor.

EU und Australien schließen Freihandelsabkommen - Wirtschaft hofft auf Exportplus

Die Europäische Union hat ein Freihandelsabkommen mit Australien geschlossen und im Welthandel damit eine weitere Alternative zu China und den USA gewonnen. EU-Kommissionspräsidentin und Australiens Premierminister Anthony Albanese unterzeichneten am Dienstag in Canberra den Handelsvertrag, mit dem die EU ihrer Wirtschaft Exportgewinne und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern will. Deutsche Industrievertreter begrüßten den Abschluss, Bauernverbände übten Kritik.

Rekordzahl neuer EU-Patentanmeldungen - Anstieg vor allem von außerhalb Europas

Unternehmen und Erfinder haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Patente beim Europäischen Patentamt (EPA) angemeldet. "2025 wurde beim EPA eine Rekordzahl von 201.974 Patentanmeldungen eingereicht, was einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht", erklärte die in München ansässige Behörde am Dienstag. Besonders stark legten demnach die Patentanmeldung von außerhalb Europas zu.

Umfrage: Deutsche Exporteure sehen immer mehr Handelshemmnisse

Höhere Zölle, Exportkontrollen oder mehr Sicherheitsanforderungen: Deutsche Unternehmen mit Exportgeschäft sehen sich einer Umfrage zufolge mit immer mehr Handelshemmnissen konfrontiert. Der Anteil der Firmen, die eine Zunahme bei ihren internationalen Geschäften wahrnehmen, sei auf 69 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mit. Das seien elf Prozent mehr als 2025 und ein Höchststand seit Beginn der jährlichen Erhebung "Going International".

Textgröße ändern: