Pallade Veneta - Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor

Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor


Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor
Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor / Foto: WANG Zhao - AFP

Einen Tag vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Norditalien hat Greenpeace in Mailand gegen den italienischen Ölkonzern Eni als Sponsor der Sportwettkämpfe protestiert. Aktivisten der Umweltorganisation forderten am Donnerstag auf Bannern vor der berühmten Kathedrale von Mailand: "Schmeißt die Umweltverschmutzer raus aus den Spielen." Zudem hielten sie ein Modell der Olympischen Ringe hoch, das aussah, als wäre es durch schwarzes Öl verschmiert.

Textgröße ändern:

Konzerne wie Eni versuchten als Olympia-Sponsoren von den durch sie verursachten Umweltschäden abzulenken, kritisierte Greenpeace Italien in einer Erklärung. Enis "Emissionen tragen dazu bei, den Schnee und das Eis verschwinden zu lassen, auf das Olympia angewiesen ist".

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigte, es habe eine Petition mit 21.000 Unterschriften erhalten, in der gefordert wird, dass fossile Energieunternehmen im Wintersport nicht mehr als Sponsoren auftreten dürfen. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry begrüßte die Initiative. Gemeinsam mit den Sponsoren arbeite das IOC an Verbesserungen, diese bräuchten jedoch Zeit, sagte sie vor Journalisten.

Eni stellt für die Olympischen und die anschließenden Paralympischen Winterspiele unter anderem 250 Stromgeneratoren bereit, die laut Unternehmen mit Bio-Diesel betrieben werden.

Die in Norditaliens stattfindenden Winterspiele werden am Freitag offiziell eröffnet, die Spiele dauern bis zum 22. Februar. Die Paralympics werden vom 6. bis zum 15. März ausgetragen.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Umfrage: Deutsche Exporteure sehen immer mehr Handelshemmnisse

Höhere Zölle, Exportkontrollen oder mehr Sicherheitsanforderungen: Deutsche Unternehmen mit Exportgeschäft sehen sich einer Umfrage zufolge mit immer mehr Handelshemmnissen konfrontiert. Der Anteil der Firmen, die eine Zunahme bei ihren internationalen Geschäften wahrnehmen, sei auf 69 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mit. Das seien elf Prozent mehr als 2025 und ein Höchststand seit Beginn der jährlichen Erhebung "Going International".

Schwacher EU-Neuwagenmarkt im Februar - Verbrenner-Anteil weiter rückläufig

Der Neuwagenmarkt in der EU hat sich im Februar nur schwach entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden zwar 1,4 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen, wie der europäische Herstellerverband Acea am Dienstag mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf ergibt sich dennoch ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zu 2025.

Dritte Runde der Tarifverhandlungen in Chemie- und Pharmaindustrie beginnt

Die Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie gehen am Dienstag (13.00 Uhr) in die dritte Runde. Die Gespräche im rheinland-pfälzischen Bad Breisig sind für zwei Tage angesetzt. Der Verhandlungsführer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Oliver Heinrich, sowie der Verhandlungsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Matthias Bürk, wollen zum Auftakt ab 14.00 Uhr Statements abgeben.

EU und Australien schließen Handelsabkommen

Die EU und Australien haben nach jahrelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der australische Regierungschef Anthony Albanese unterzeichneten am Dienstag in Canberra das Abkommen, mit dem sich die EU den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern will. Es soll Zölle auf beiden Seiten abschaffen und den Handel mit Dienstleistungen sowie gegenseitige Investitionen erleichtern.

Textgröße ändern: