Pallade Veneta - Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich

Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich


Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich
Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich / Foto: JIM WATSON - AFP/Archiv

Der US-Tech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, hat mit einem ungewöhnlichen Bekenntnis Millionen von Online-Klicks erzielt: "Wer auch immer gesagt hat 'Geld kann kein Glück kaufen', wusste wirklich, wovon er sprach", schrieb Musk auf seiner Internetplattform X an seine knapp 234 Millionen Follower. Er kommentierte dies mit einem traurigen Emoji.

Textgröße ändern:

Musk erzielte mit seiner Veröffentlichung bis Donnerstag mehr als 54 Millionen Aufrufe. In der Reichsten-Liste des US-Magazins Forbes steht der Chef der Unternehmen SpaceX und Tesla mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 830 Milliarden Dollar (rund 700 Milliarden Euro) mit weitem Abstand an der Spitze.

Auf X kommentierten mehr als 80.000 Nutzer Musks Äußerung. Eine Reihe von Menschen gaben ihm Recht. Andere warfen ihm angesichts des Elends in der Welt Weinerlichkeit und Zynismus vor. Wieder andere rieten ihm, sich Gott zuzuwenden oder sein Geld zu spenden: "Wenn du dein Vermögen auf der ganzen Welt verteilen würdest, gäbe es acht Milliarden glückliche Menschen", schrieb ein Nutzer.

Der US-Hedgefonds-Manager Bill Ackman riet Musk ebenfalls zu Spenden. Er fügte hinzu: "Glück lässt sich auch in einer langfristigen Beziehung mit jemandem ganz Besonderem finden. Es ist an der Zeit, dass du diesen Menschen fürs Leben findest."

Musk ist Anhänger des sogenannten Pronatalismus und hat eine unbekannte Zahl von Kindern mit Frauen aus verschiedenen Beziehungen. Zuletzt war er Anfang Februar Händchen haltend mit der Risikokapitalgeberin Shivon Zilis aufgetreten. Anlass war die Hochzeitsfeier des stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus, Dan Scavino.

Auch in der Affäre um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein spielt Musk eine Rolle. Der Name des Tech-Milliardärs tauchte mehrfach in den am Freitag neu veröffentlichten Akten des Justizministeriums auf, offenbar in Emails mit Epstein aus den Jahren 2012 bis 2014. Dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein wird der Dutzendfache Missbrauch von Minderjährigen und jungen Frauen vorgeworfen, die er teilweise an Prominente weiterreichte.

Am Samstag hatte Musk ein persönliches Fehlverhalten auf X bestritten: "Ich hatte sehr wenig Korrespondenz mit Epstein und habe wiederholt Einladungen abgelehnt, auf seine Insel zu kommen oder mit seinem 'Lolita Express' zu fliegen, war mir jedoch sehr bewusst, dass einige Email-Korrespondenz mit ihm missverstanden und von Gegnern genutzt werden könnte, um meinen Namen zu beschmutzen."

A.Fallone--PV

Empfohlen

WM 2026: Fan-Organisation und Verbraucherschützer reichen Beschwerde gegen Fifa ein

Wegen "exzessiver Ticketpreise" bei der Fußball-Weltmeisterschaft haben die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FES) und Verbraucherschützer am Dienstag bei der EU-Kommission Beschwerde gegen den Weltfußballverband Fifa eingereicht. In einer Mitteilung bezeichneten die FSE und der Dachverband Euroconsumers die Tickets für die vom 11. Juni bis 19. Juli dauernde WM in den USA, Mexiko und Kanada als überteuert und warfen der Fifa einen Missbrauch ihrer Monopolstellung vor.

EU und Australien schließen Freihandelsabkommen - Wirtschaft hofft auf Exportplus

Die Europäische Union hat ein Freihandelsabkommen mit Australien geschlossen und im Welthandel damit eine weitere Alternative zu China und den USA gewonnen. EU-Kommissionspräsidentin und Australiens Premierminister Anthony Albanese unterzeichneten am Dienstag in Canberra den Handelsvertrag, mit dem die EU ihrer Wirtschaft Exportgewinne und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern will. Deutsche Industrievertreter begrüßten den Abschluss, Bauernverbände übten Kritik.

Rekordzahl neuer EU-Patentanmeldungen - Anstieg vor allem von außerhalb Europas

Unternehmen und Erfinder haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Patente beim Europäischen Patentamt (EPA) angemeldet. "2025 wurde beim EPA eine Rekordzahl von 201.974 Patentanmeldungen eingereicht, was einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht", erklärte die in München ansässige Behörde am Dienstag. Besonders stark legten demnach die Patentanmeldung von außerhalb Europas zu.

Umfrage: Deutsche Exporteure sehen immer mehr Handelshemmnisse

Höhere Zölle, Exportkontrollen oder mehr Sicherheitsanforderungen: Deutsche Unternehmen mit Exportgeschäft sehen sich einer Umfrage zufolge mit immer mehr Handelshemmnissen konfrontiert. Der Anteil der Firmen, die eine Zunahme bei ihren internationalen Geschäften wahrnehmen, sei auf 69 Prozent gestiegen, teilte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mit. Das seien elf Prozent mehr als 2025 und ein Höchststand seit Beginn der jährlichen Erhebung "Going International".

Textgröße ändern: