Pallade Veneta - Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück


Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück
Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Ankündigung ist überraschend, das Mandat des Gouverneurs der Banque de France endet erst Ende des kommenden Jahres. Nähere Angaben zu seinen Gründen machte der 66-Jährige nicht.

Textgröße ändern:

"Meine fast elf Jahre an der Spitze der Banque de France und im Dienste des Euro sind und bleiben die Ehre meiner öffentlichen Laufbahn", erklärte Villeroy de Galhau. In einem Schreiben an die Mitarbeiter der Institution, das AFP vorliegt, ergänzte der Zentralbankchef, er habe seine Entscheidung "in völliger persönlicher Unabhängigkeit" getroffen und dies Präsident Emmanuel Macron, der französischen Regierung und der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, vor einigen Tagen mitgeteilt.

"Die Frist bis Anfang Juni reicht aus, um meine Nachfolge in aller Ruhe zu organisieren", versicherte er. Villeroy de Galhau steht seit 2015 an die Spitze der Banque de France. Zuvor arbeitete er bei der Privatbank BNP Paribas. 2021 war sein Mandat um weitere sechs Jahre verlängert worden.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück

Frankreichs Zentralbankchef François Villeroy de Galhau hat überraschend seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Er werde seinen Posten Anfang Juni räumen und anschließend ehrenamtlich einer Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche vorstehen, erklärte Villeroy de Galhau am Montag in einer Mitteilung der Zentralbank. Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zollte ihm "großen Respekt". Sie lobte seinen "Sinn für Realität, verbunden mit europäischen Überzeugungen".

"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Zollkrise mit den USA und den Folgen des Klimawandels auf die Weinproduktion zu einem verstärkten Export französischer Weine aufgerufen. "Wir verteidigen französischen Wein als Bestandteil der französischen Lebensart", sagte Macron bei der Eröffnung der internationalen Fachmesse Wine Paris in der französischen Hauptstadt am Montag. "Frankreich ist das Land des Weins. Darauf müssen wir stolz sein", fügte er hinzu.

Das E-Auto als Stromspeicher: BMW und Eon bieten erstes Produktpaket an

Wer ein neues E-Auto von BMW fährt, kann es künftig als Stromspeicher zur Verfügung stellen: BMW und der Stromanbieter Eon bieten erstmals eine technische Lösung für das sogenannte bidirektionale Laden an, wie sie am Montag mitteilten. Der BMW-Besitzer spart im Gegenzug bei seiner Stromrechnung.

Hubig will mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr - Haus & Grund kritisiert Pläne scharf

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich zuversichtlich geäußert, die von ihr vorgeschlagene Reform für mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr durchzubringen - Widerstand gibt es aber sowohl vom Koalitionspartner Union als auch von Vermieterseite. Der Eigentümerverband Haus & Grund, Vertreter von mehr als 945.000 Privatvermietern, kritisierte die Pläne Hubigs am Montag scharf. Sie seien ein "weiterer Angriff auf die Funktionsfähigkeit des Mietwohnungsmarktes".

Textgröße ändern: