Pallade Veneta - Onlinedating vor allem bei Jüngeren verbreitet - aber auch Ältere zunehmend aktiv

Onlinedating vor allem bei Jüngeren verbreitet - aber auch Ältere zunehmend aktiv


Onlinedating vor allem bei Jüngeren verbreitet - aber auch Ältere zunehmend aktiv
Onlinedating vor allem bei Jüngeren verbreitet - aber auch Ältere zunehmend aktiv / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Onlinedating ist vor allem in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen weit verbreitet - aber auch Männer und Frauen über 70 suchen einer Studie zufolge zunehmend per App oder im Internet Partner. Wie eine am Dienstag vom Digitalverband Bitkom im Vorfeld des Valentinstags veröffentlichte Umfrage ergab, suchten bei den 16- bis 29-Jährigen 60 Prozent über Datingapps oder Plattformen Partner. Bei den über 70-Jährigen ist es inzwischen jede und jeder Fünfte.

Textgröße ändern:

Die Befragung stellte fest, dass die 16- bis 29-Jährigen mehrheitlich Apps wie Tinder, Bumble oder Hinge nutzen. Plattformen wie Parship, Elitepartner oder eDarling nutze in diesem Alter nur eine Minderheit. Während diese Altersgruppe mit einem Anteil von 60 Prozent Nutzern am häufigsten online nach Partnern sucht, ist es bei den 30- bis 49-Jährigen ebenfalls eine Mehrheit von 53 Prozent. In der Altersklasse der 50- bis 59-Jährigen suchten 33 Prozent online, bei den 60- bis 69-Jährigen 35 Prozent und 21 Prozent bei den über 70-Jährigen.

Über alle Altersklassen hinweg sind Apps wie Tinder und Co. mit 27 Prozent Nutzung am weitesten verbreitet, gefolgt von Partnervermittlungen wie Parship mit 21 Prozent. Elf Prozent der Onlinedater suchten auf Portalen für vor allem sexuell motivierte Dates wie Joyclub oder C-Date. Bitkom Research befragte 1449 Internetnutzerinnen und -nutzer ab 16 Jahren in der zweiten Januarhälfte. Die Ergebnisse seien repräsentativ, hieß es.

Die Partnersuche per App oder Internet ist der Studie zufolge durchaus erfolgversprechend. 32 Prozent der Onlinedater leben in einer bestehenden Beziehung. Bei 24 Prozent ergab sich zumindest ein lockeres Verhältnis. 22 Prozent hatten eine feste Partnerschaft, die aber wieder beendet ist. Eine Minderheit von 31 Prozent berichtete, dass sich aus dem Onlinedating nichts ergeben habe - bei den Fragen nach den Datingerfolgen waren Mehrfachnennungen möglich.

L.Barone--PV

Empfohlen

Energiekonzern BP will sein Nordseegeschäft verkaufen

Der britische Öl- und Gaskonzern BP will seine Geschäftsaktivitäten in der Nordsee verkaufen. Die Nordsee spiele nach wie vor eine zentrale Rolle im britischen Energiesystem, erklärte BP-Chefin Meg O'Neill am Freitag. Der Konzern wolle jedoch sein Kapital auf die vielversprechendsten Möglichkeiten konzentrieren und sei daher der Ansicht, "dass unser Nordseegeschäft als Teil eines anderen Unternehmens besser aufgestellt sein wird".

Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli wieder über drei Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli wieder über drei Millionen gestiegen. Dies habe vor allem jahreszeitliche Gründe, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Freitag mit. Demnach stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 71.000 auf 3.007.000. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zu.

Vergütung für Azubis mit Tarifvertrag um 3,9 Prozent gestiegen

Auszubildende mit Tarifvertrag haben laut einer Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung erneut von höheren Vergütungen profitiert. Im Ausbildungsjahr 2025/26 seien die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 3,9 Prozent gestiegen, teilte das WSI am Freitag mit. Mittlerweile gebe es nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Jahr laut Tarifvertrag weniger als 1000 Euro im Monat erhalten.

Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel

Wegen ausbleibenden Niederschlags hat der Wasserpegel des Rheins an der deutsch-niederländischen Grenze den niedrigsten jemals gemessenen Pegel erreicht. Am Messpunkt Lobith westlich von Emmerich in Nordrhein-Westfalen sei "noch nie" ein tieferer Wasserstand registriert worden, erklärte das niederländische Wasser- und Infrastrukturministerium am Donnerstag.

Textgröße ändern: