Pallade Veneta - Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Beide Seiten melden Bewegung

Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Beide Seiten melden Bewegung


Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Beide Seiten melden Bewegung
Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Beide Seiten melden Bewegung / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL hat es nach Angaben beider Seiten Bewegung gegeben. Ein Bahn-Sprecher teilte am Freitagabend nach dem Ende der vierten Runde mit, die Verhandlungen mit der GDL verliefen "weiterhin sehr konstruktiv". "Wir sind zuversichtlich, dass die letzten offenen Punkte in der nächsten Verhandlungsrunde gelöst werden können", erklärte der Sprecher.

Textgröße ändern:

Ein GDL-Sprecher erklärte, bei "mehreren zentralen Kernelementen" zeichneten sich nach einer "intensiven Verhandlungswoche" Fortschritte ab. "Aus Sicht der GDL bewegen sich die Gespräche derzeit in die richtige Richtung", fügte der Gewerkschaftssprecher hinzu. Für eine Bewertung hinsichtlich eines möglichen Abschlusses sei es jedoch noch deutlich zu früh. Ziel bleibe "ein belastbares Gesamtpaket, das die Arbeits- und Lebensbedingungen der Eisenbahner spürbar verbessert und langfristig Wirkung entfaltet".

Über die Inhalte des aktuellen Verhandlungsstands haben die Tarifpartner nach übereinstimmenden Angaben Stillschweigen vereinbart. Die fünfte Verhandlungsrunde soll demnach am 23. Februar beginnen. Die aktuellen Tarifverträge der Bahn mit der GDL waren am 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Beide Seiten hatten im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht bis Ende Februar vereinbart.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel

Wegen ausbleibenden Niederschlags hat der Wasserpegel des Rheins an der deutsch-niederländischen Grenze den niedrigsten jemals gemessenen Pegel erreicht. Am Messpunkt Lobith westlich von Emmerich in Nordrhein-Westfalen sei "noch nie" ein tieferer Wasserstand registriert worden, erklärte das niederländische Wasser- und Infrastrukturministerium am Donnerstag.

Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck

Die Atomstromproduktion in mehreren europäischen Ländern ist wegen niedriger Pegelstände von Flüssen und deshalb fehlenden Kühlwassers stark unter Druck. In Rumänien sind zwei Reaktoren des Kraftwerks Cernavoda außer Betrieb, in Ungarn wurde die Leistung des Kernkraftwerks Paks gedrosselt. Auch in Frankreich wurden in dieser Woche Reaktoren wegen der hohen Temperaturen abgeschaltet.

Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste

Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, auf eine schwarze Liste von "Terroristen und Extremisten" gesetzt. Der Name des 41-Jährigen war am Donnerstag in einem entsprechenden Register der russischen Finanzbehörde Rosfinmonitoring zu finden. Zur Begründung erklärte der russische Geheimdienst FSB, Telegram habe zugelassen, dass der ukrainische Geheimdienst die Plattform dazu nutzt, Russen für Angriffe auf die Infrastruktur zu gewinnen.

Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent

Die hohen Preise für Benzin und Diesel haben den Preisanstieg in Deutschland im Juli stark beschleunigt: Die Teuerung lag bei voraussichtlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Bis Juni hatte sich die Inflationsrate auf 2,3 Prozent verringert, ein gewichtiger Grund dafür war der staatliche Tankrabatt.

Textgröße ändern: