Pallade Veneta - Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr

Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr


Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr
Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr / Foto: Sascha Schuermann - AFP/Archiv

Der ADAC warnt vor deutlich mehr Verkehr auf den Straßen am kommenden Wochenende. In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und dem Saarland enden die Ferien, sodass vor allem der Rückreiseverkehr aus den Skigebieten ansteigt, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. Auch in Österreich, der Schweiz und in Belgien gehen die Ferien zu Ende, während sie in Teilen der Niederlande, Frankreichs und Tschechiens beginnen.

Textgröße ändern:

Für zusätzliche Belastungen sorgt laut ADAC der Rückreiseverkehr von den Olympischen Winterspielen in Italien. Besonders auf den Zufahrts- und Abreiserouten rund um die norditalienischen Austragungsorte sowie in Richtung Verona ist demnach mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag wird es aus Sicht der Experten besonders voll, da dann der Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge hinzukommt. Am Samstagnachmittag sowie am gesamten Sonntag sind Staus aus den Wintersportregionen wahrscheinlich.

Auf wichtigen Transitachsen im Ausland bleibt die Verkehrslage außerdem wegen zahlreicher Baustellen angespannt. In Österreich sind besonders die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn betroffen, in der Schweiz die A1 zwischen Bern und Zürich, die Gotthardroute A2 sowie die A3 von Basel Richtung Zürich. In Italien betrifft dies vor allem die Brennerautobahn A22 sowie wichtige Zufahrtsstraßen in die Südtiroler Täler.

Zusätzlich erschweren laut ADAC regionale Verkehrsmaßnahmen den Reiseverkehr. In Tirol gelten am Wochenende Abfahrtssperren, im Raum Innsbruck bereits am Freitag tagsüber. Für den 23. Februar ist außerdem Blockabfertigung in Richtung Tirol geplant.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Rentenbeiträge: Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils auf 60 Prozent

Die Linke will die Arbeitgeber bei der Finanzierung der Rente stärker zur Kasse bitten. Der Arbeitgeberanteil soll auf 60 Prozent steigen, wie Parteichefin Ines Schwerdtner am Montag in Berlin sagte. Sie kritisierte, dass die Beschäftigten mittlerweile einen großen Anteil ihres Rentenaufkommens selbst tragen würden. Dadurch sei der Arbeitgeberanteil seit Jahren "gedrückt" worden.

KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht

Angesichts der massenhaften Verbreitung von KI-Videos unter anderem mit bekannten US-Schauspielern hat der chinesische Konzern Bytedance Maßnahmen zum Schutz von Urheberrechten versprochen. Es würden Schritte unternommen, um "die derzeitigen Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken" und "die unbefugte Nutzung von geistigem Eigentum" durch Nutzer mithilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) zu verhindern, erklärte der Mutterkonzern von Tiktok.

Umfrage: Deutlich mehr Senioren nutzen soziale Medien

Die Zahl der Senioren, die soziale Medien nutzen, ist einer Umfrage zufolge deutlich gestiegen. 44 Prozent der Befragten ab 65 Jahren gaben an, soziale Netzwerke zu nutzen, wie der Digitalverband Bitkom am Montag in Berlin mitteilte. Vor fünf Jahren waren es noch 15 Prozent. Befragt wurden von September bis Oktober 2025 insgesamt 1004 Menschen ab 65.

Klingbeil unterstützt Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat sich hinter Forderungen aus der SPD-Bundestagsfraktion gestellt, die Social-Media-Nutzung für Kinder unter 14 Jahren vollständig zu verbieten. "Wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen, wie sie der SPD-Vorschlag unterbreitet, nicht mehr vorbei", sagte Klingbeil dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Der Schutz junger Menschen vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien hat oberste Priorität."

Textgröße ändern: