Pallade Veneta - KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht

KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht


KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht
KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht / Foto: Roslan RAHMAN - AFP/Archiv

Angesichts der massenhaften Verbreitung von KI-Videos unter anderem mit bekannten US-Schauspielern hat der chinesische Konzern Bytedance Maßnahmen zum Schutz von Urheberrechten versprochen. Es würden Schritte unternommen, um "die derzeitigen Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken" und "die unbefugte Nutzung von geistigem Eigentum" durch Nutzer mithilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) zu verhindern, erklärte der Mutterkonzern von Tiktok.

Textgröße ändern:

Hintergrund ist die Veröffentlichung einer neuen KI-Anwendung von Bytedance, mit dem täuschend echt wirkende Videos erstellt werden können. Das Programm Seedance 2.0 ist bislang nur als limitierte Testversion in China verfügbar. Dennoch verbreiteten sich in der Folge in den vergangenen Tagen reihenweise mit Seedance erstellte Videos im Netz, etwa ein Clip, in dem augenscheinlich die Hollywood-Stars Tom Cruise und Brad Pitt gegeneinander kämpfen.

Die Motion Picture Association (MPA) - eine Interessenvertretung von US-Filmstudios - warf Bytedance deshalb "die unerlaubte Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken aus den USA in riesigem Umfang" vor. Der MPA-Vorsitzende Charles Rivkin erklärte, das neue KI-Modell "funktioniert ohne wirkliche Schutzmaßnahmen gegen Rechtsverletzungen" und "sollte sofort eingestellt werden".

Bytedance räumte am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit urheberrechtlich geschützten Inhalten ein. Der Konzern "respektiert das Urheberrecht" ergänzte er jedoch und versprach Abhilfe.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"

Der jüngste Vorschlag der zyprischen Ratspräsidentschaft für den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt hat in Berlin scharfe Kritik ausgelöst. Die am Donnerstag vorgelegte Verhandlungsposition sei aus deutscher Sicht "absolut enttäuschend", verlautete am Freitag aus Regierungskreisen. Das Papier sei "unbezahlbar" und "unausgewogen", hieß es weiter.

Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland hat in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich zugenommen. Insgesamt registrierten die Amtsgerichte 6275 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Am stärksten häuften sich die Insolvenzen in den Bereichen Verkehr und Lagerei, dem Gastgewerbe und im Baugewerbe.

Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen

Der Tankrabatt hat sich im Mai spürbar dämpfend auf die Teuerungsrate ausgewirkt, aber auch die Lebensmittelpreise stiegen kaum. "Die Inflationsrate war im Mai 2026 etwas niedriger als in den Monaten davor", erklärte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, am Freitag. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise um durchschnittlich 2,6 Prozent. Im April hatte die Steigerung bei 2,9 Prozent gelegen.

Thailand: Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben

Die älteste Tochter von Thailands König Maha Vajiralongkorn ist nach einem jahrelangen Krankenhausaufenthalt im Alter von 47 Jahren gestorben. Der Königspalast gab am Freitag bekannt, dass Prinzessin Bajrakitiyabha Mahidol am Donnerstag "friedlich" verstorben sei. Ihr Leichnam werde im Großen Palast in der Hauptstadt Bangkok aufgebahrt werden. Ihre Trauerfeier würde "mit den höchsten Ehren gemäß der königlichen Tradition" abgehalten, hieß es weiter.

Textgröße ändern: