Pallade Veneta - Renault schreibt Verlust wegen Problemen bei Nissan - dafür Erfolg bei E-Autos

Renault schreibt Verlust wegen Problemen bei Nissan - dafür Erfolg bei E-Autos


Renault schreibt Verlust wegen Problemen bei Nissan - dafür Erfolg bei E-Autos
Renault schreibt Verlust wegen Problemen bei Nissan - dafür Erfolg bei E-Autos / Foto: Rodrigo BUENDIA - AFP

Der französische Renault-Konzern hat im vergangenen Jahr wegen Problemen beim japanischen Partnerunternehmen Nissan einen Milliardenverlust gemacht. Erfreulich war jedoch der Absatz von E-Autos, was die Investoren an der Pariser Börse am Donnerstag grundsätzlich optimistisch stimmte. Eine Neubewertung der Renault-Anteile an dem kriselnden Autobauer Nissan führte unter dem Strich zu einem Jahresverlust von 10,9 Milliarden Euro, wie Renault mitteilte.

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Der Umsatz des Konzerns legte derweil um drei Prozent auf 57,9 Milliarden Euro zu. Renault verkaufte 2,34 Millionen Autos - 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders Elektroautos verkauften sich gut, hier gab es einen Anstieg um 77 Prozent. Auch der Absatz von Autos mit Hybridantrieb stieg um 35 Prozent. "Wir setzen weiterhin auf Elektrofahrzeuge", sagte Konzernchef François Provost.

Allerdings sank die Gewinnmarge von Renault von 7,6 auf 6,3 Prozent. "Derzeit ist die Rentabilität von Elektroautos, die 14 Prozent des Umsatzes der Gruppe und 20 Prozent des Umsatzes der Marke Renault ausmachen, geringer als die von Verbrennungsmotoren", sagte Finanzchef Duncan Minto. "Die Herausforderung besteht darin, diese Rentabilität zu verbessern."

Für das nun angelaufene Jahr rechnet der Konzern aber erneut mit einer geringeren operativen Marge von etwa 5,5 Prozent. Die Anleger stimmten die Geschäftszahlen des Autobauers dennoch zuversichtlich: Am Mittwochmorgen legte die Renault-Aktie an der Pariser Börse um 1,3 Prozent zu.

J.Lubrano--PV

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