Pallade Veneta - Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"

Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"


Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden"
Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL "auf der Zielgeraden" / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL melden beide Seiten Fortschritte. Die Verhandlungen seien "auf der Zielgeraden", erklärte am Donnerstag ein DB-Sprecher. Die GDL teilte mit, in den vergangenen Verhandlungstagen seien "in zentralen Punkten weitere Fortschritte erzielt" worden. Die aktuelle Verhandlungsrunde - die fünfte - war am Montag gestartet.

Textgröße ändern:

"Die Gespräche laufen weiterhin sehr konstruktiv und lösungsorientiert", erklärte der DB-Sprecher. "Beide Tarifpartner sprechen heute mit ihren zuständigen Gremien."

Die GDL teilte mit, die Gespräche erforderten "weiterhin hohe Konzentration, um die noch offenen inhaltlichen Kernfragen verbindlich zu klären". Für die Gewerkschaft sei "entscheidend", dass ein Gesamtpaket den Beschäftigten "spürbare Verbesserungen bringt".

Die Gewerkschaft war mit der Forderung von acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Verhandlungen gegangen; darin enthalten ist eine Erhöhung der Zulagen. Die DB hatte unter anderem eine Lohnerhöhung "von in Summe sechs Prozent" vorgeschlagen, allerdings bei einer Laufzeit von 30 Monaten.

Die aktuellen Tarifverträge der Bahn mit der GDL waren am 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Beide Seiten hatten im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht bis Ende Februar vereinbart. Danach wären Streiks möglich.

F.Amato--PV

Empfohlen

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

Textgröße ändern: