Pallade Veneta - Piloten bei Lufthansa Cityline stimmen für mögliche Streiks

Piloten bei Lufthansa Cityline stimmen für mögliche Streiks


Piloten bei Lufthansa Cityline stimmen für mögliche Streiks
Piloten bei Lufthansa Cityline stimmen für mögliche Streiks / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Pilotinnen und Piloten bei der Lufthansa-Tochter Cityline haben für mögliche Streiks gestimmt. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) teilte am Donnerstag mit, in einer Urabstimmung habe sich eine große Mehrheit der Mitglieder dafür ausgesprochen, dass die VC "bei Bedarf alle notwendigen Maßnahmen bis hin zu Arbeitskampfmaßnahmen" einleitet. Die Gewerkschaft hatte die Tarifverhandlungen mit Cityline Mitte Februar für gescheitert erklärt.

Textgröße ändern:

VC hatte in den Tarifverhandlungen rückwirkend 9,9 Prozent mehr Lohn gefordert. Das Unternehmen legte laut Gewerkschaft am Mittwoch ein neues Angebot vor. Für die VC ist es "jedoch nicht annehmbar, da es weit hinter unseren Forderungen zurückbleibt". Zudem sehe es eine "absolute Friedenspflicht für sämtliche tarifvertraglich regelbaren Themen bis Ende 2027" vor. Die VC wäre damit in Bezug auf die Cityline "faktisch handlungsunfähig", erklärte VC-Präsident Andreas Pinheiro.

Bei Cityline arbeiten nach Angaben des Unternehmens rund 400 Pilotinnen und Piloten, die Fluggesellschaft verbindet Ziele in Europa mit den Drehkreuzen München und Frankfurt. Das Unternehmen soll geschlossen und durch die neue City Airlines der Lufthansa ersetzt werden.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

Textgröße ändern: