Pallade Veneta - Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai

Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai


Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai
Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die rund 15.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH bekommen ab Mai mehr Geld: Die bundeseigene Gesellschaft und die Gewerkschaften Verdi und dbb beamtenbund und tarifunion einigten sich in dritter Verhandlungsrunde auf ein entsprechendes Tarifpaket, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. In drei Schritten sollen die Entgelte deutlich angehoben werden, bei einer Laufzeit von 26 Monaten.

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Die Gewerkschaft Verdi, die Mitte Februar zu umfangreichen Streiks bei der Autobahn GmbH aufgerufen hatte, sprach von "intensiven Verhandlungen", in denen "ein wirklich gutes Ergebnis für die Beschäftigten" erreicht worden sei. "Und es ist ein Ergebnis, das sie sich selbst erkämpft haben", erklärte die Vizevorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft, Christine Behle.

Im Zuge der Tarifeinigung hätten die Einkommen in vielen Bereichen "spürbar" verbessert werden können, hob auch dbb-Vize und Verhandlungsführer Andreas Hemsing hervor. "Hinzu kommen soziale Komponenten wie eine betriebliche Krankenzusatzversicherung und die Altersteilzeit", fügte er hinzu.

Der Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor der Autobahn GmbH, Sebastian Mohr, bezeichnete den ersten Tarifabschluss seit Gründung des Unternehmens vor fünf Jahren als "klares Bekenntnis zu unseren Beschäftigten". Damit Deutschland verlässlich mobil bleibe, "haben wir uns für eine lange Laufzeit des Tarifvertrages entschieden", führte er aus. Zudem sei mit den Tarifpartnern "eine verlässliche Zusammenarbeit ohne weitere Arbeitskämpfe" vereinbart worden.

Konkret sieht die Einigung vor, dass ab 1. Mai die Entgelte zunächst um 3,4 Prozent, mindestens aber 150 Euro steigen, ab 1. Januar 2027 dann um 2,4 Prozent (mindestens 120 Euro) und ab 1. Januar 2028 um 2,0 Prozent (mindestens 90 Euro). Laut Autobahn GmbH und dbb summiert sich die Erhöhung über die Laufzeit auf insgesamt 7,8 Prozent. Verdi zufolge liegt das Gesamtvolumen gar bei gut 8,7 Prozent, "da sich die Mindestbeträge in den unteren Lohngruppen prozentual stärker auswirken".

Auszubildende und dual Studierende erhalten zudem mindestens 125 Euro mehr. Neben den Gehaltserhöhungen steigen außerdem die Zulagen für besonders belastende Arbeitszeiten: von 40 auf 100 Euro monatlich für Schichtdienste und von 105 auf 200 Euro für Wechselschichtdienste.

Die Autobahn GmbH des Bundes ist unter anderem für Bau, Erhaltung und Betrieb der Bundesautobahnen verantwortlich. Nach eigenen Angaben ist die Gesellschaft mit mehr als 13.000 Kilometern Autobahnnetz einer der größten Autobahnbetreiber Europas.

S.Urciuoli--PV

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