Pallade Veneta - Netflix lehnt Erhöhung von Angebot für Kauf von Warner Bros. ab

Netflix lehnt Erhöhung von Angebot für Kauf von Warner Bros. ab


Netflix lehnt Erhöhung von Angebot für Kauf von Warner Bros. ab
Netflix lehnt Erhöhung von Angebot für Kauf von Warner Bros. ab / Foto: Patrick T. Fallon - AFP/Archiv

Nach der Vorlage eines neuen Angebots von Paramount Skydance im Bieterkampf um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) hat der Streamingdienst Netflix erklärt, sein Angebot nicht erhöhen zu wollen. Sie würden das Angebot von Paramount, das WBD als "überlegen" eingestuft hatte, "nicht mitgehen", teilten die Netflix-Ko-Chefs Ted Sarandos und Greg Peters am Donnerstag (Ortszeit) mit. Der Deal ist Netflix zufolge finanziell nicht mehr attraktiv.

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Zuvor hatte WBD erklärt, der neue Paramount-Vorschlag stelle ein "überlegenes Unternehmensangebot" dar. WBD räumte dem bisher bevorzugten Mitbieter Netflix aber eine Frist von vier Geschäftstagen ein, um nachzulegen. Nach Ablauf dieses Zeitraums wäre WBD berechtigt, die Netflix-Fusionsvereinbarung zu kündigen, hieß es in einer Erklärung des Film- und Medienkonzerns.

Paramount bot zuletzt rund 110 Milliarden Dollar für Warner Bros. (gut 93 Milliarden Euro). Das entspricht 31 Dollar pro Aktie statt dem letzten Angebot von 30 Dollar. Der Streamingdienst Netflix bietet 83 Milliarden Dollar.

Paramount will die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsender kaufen, dazu gehört CNN. Netflix will dagegen nur das Filmgeschäft sowie den Streamingdienst HBO erwerben. Am 20. März sollen die WBD-Aktionärinnen und -Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Zukunft des Konzerns entscheiden.

Der Bieterkampf hat auch eine politische Seite: Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt in den USA als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, seinerseits Chef des Softwareanbieters Oracle, unterstützen dagegen US-Präsident Donald Trump.

B.Cretella--PV

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