Pallade Veneta - Ifo: Homeoffice-Anteil bleibt "stabil" bei knapp 25 Prozent

Ifo: Homeoffice-Anteil bleibt "stabil" bei knapp 25 Prozent


Ifo: Homeoffice-Anteil bleibt "stabil" bei knapp 25 Prozent
Ifo: Homeoffice-Anteil bleibt "stabil" bei knapp 25 Prozent / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Seit der Corona-Pandemie arbeitet etwa ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause aus. Im Februar lag der Anteil bei 24,3 Prozent, wie die jüngste Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts in München ergab. Damit lag der Anteil "stabil" bei knapp 25 Prozent. "Einzelne Firmen, die das Homeoffice stark einschränken, begründen noch keinen Trend. Das Homeoffice ist und bleibt etabliert", erklärte Ifo-Forscher Jean-Victor Allipour am Montag.

Textgröße ändern:

Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen bleibe die Homeoffice-Nutzung auch innerhalb der einzelnen Sektoren weitgehend konstant, fügte Allipour hinzu. Die Dienstleistungsbranchen verzeichnen laut Ifo mit 34,9 Prozent den höchsten Homeoffice-Anteil. Bei IT-Dienstleistern arbeiten 76,4 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause aus, bei den Unternehmensberatern sind es 67,6 Prozent.

In der Industrie ist der Homeoffice-Anteil mit 15,4 Prozent der Beschäftigten dagegen niedrig. Am höchsten ist er hier in der Automobilindustrie mit 24,2 Prozent und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten mit 21,9 Prozent.

Auch im Handel liegt die Quote branchenbedingt deutlich niedriger bei 12,6 Prozent. In der Baubranche ist die Quote mit 4,5 Prozent am niedrigsten.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

IEA-Chef warnt vor schwerer Energie-Krise - Ölpreis höchst volatil

Der Krieg in Nahost sorgt weiterhin für hohe Unsicherheit an den Märkten. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnte am Montag vor der womöglich schwersten Energie-Krise seit Jahrzehnten. Die Energiepreise und Börsenkurse blieben volatil: Nach einem weiteren starken Anstieg sackte der Ölpreis infolge einer Kehrtwende des US-Präsidenten Donald Trump zu angedrohten Angriffen auf iranische Kraftwerke wieder massiv ab, die Börsen reagierten mit Kursgewinnen.

EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe

Lithium, Kobalt, Wasserstoff: Ein EU-Handelsabkommen mit Australien soll der europäischen Wirtschaft den Zugang zu Rohstoffen sichern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Handelskommissar Maros Sefcovic trafen am Montag für letzte Verhandlungen in Australien ein, sie wollen dort den Handelsvertrag unterzeichnen. Ein anderes Abkommen - mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten - tritt ab dem 1. Mai vorläufig in Kraft. Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von beiden Abkommen Exportgewinne.

Ölpreis sinkt drastisch - Europas Börsen nach Trump-Ankündigung wieder im Plus

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, iranische Energieanlagen vorerst nicht zu bombardieren, ist der Ölpreis drastisch gesunken. Der Preis sackte gegen Montagmittag um mehr als 14 Prozent ab. Die europäischen Börsen reagierten darauf mit massiven Kursgewinnen, der deutsche Aktienindex (Dax) machte seine Verluste seit Handelsbeginn wett und lag plötzlich fast zwei Prozent im Plus.

Apothekenpleiten auf höchstem Stand seit 2008 - Branche aber vergleichsweise stabil

Die Zahl der Apothekenpleiten hat einer Auswertung zufolge im vergangenen Jahr ihren höchsten Stand seit 2008 erreicht. 2025 seien 44 Apotheken insolvent gegangen, erklärte die Wirtschaftsauskunftei Crif am Montag. Lange sei die Zahl der Insolvenzen weitgehend stabil oder rückläufig geblieben, ab 2023 habe sich die Lage jedoch deutlich verändert: Damals verzeichnete die Branche 19 Insolvenzen, im Folgejahr 2024 waren es 40.

Textgröße ändern: