Pallade Veneta - ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen

ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen


ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen
ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Die Preise für Benzin und Diesel an Deutschlands Tankstellen sind wegen des Iran-Kriegs bis Montagnachmittag weiter gestiegen. Eine Sprecherin des ADAC teilte mit, im bundesweiten Vergleich lag der Preis für einen Liter Super E10 um 14.30 Uhr bei 1,849 Euro und damit rund sieben Cent über dem Preis am Freitagnachmittag. Ein Liter Diesel kostete am Montagnachmittag 1,824 Euro, das waren rund acht Cent mehr als am Freitagnachmittag um 14.30 Uhr.

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Der SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher kritisierte diese Preiserhöhungen: "Das Benzin und der Diesel, die aktuell verkauft werden, wurden überwiegend zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft", sagte er der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Steigende Erwartungen dürften aber nicht einfach als Begründung für Preisaufschläge dienen. "Was wir an vielen Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke."

Limbacher sagte, notwendig seien mehr Markttransparenz und "eine konsequente Kontrolle möglicher Ausnutzung von Krisensituationen". Wer steigende Weltmarktpreise sofort weitergebe, müsse auch sinkende Preise genauso schnell an die Kundinnen und Kunden weiterreichen, forderte der SPD-Politiker.

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie, nach eigenen Angaben zuständig für die Raffinerien und Markentankstellen in Deutschland, erklärte, auch in der aktuellen Situation herrsche "harter Preiswettbewerb an den deutschen Tankstellen um jede Kundin und jeden Kunden". Die geopolitische Lage habe zu einem weltweiten Anstieg der Preise für Mineralölprodukte geführt.

Die Versorgung Deutschlands sei gesichert, erklärte der Verband weiter. Die Bundesrepublik beziehe Rohöl aus rund 30 Ländern. Hauptlieferländer sind demnach Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien. "Einziger Nahost-Lieferant in der Top Ten ist Irak." Die weitere Preisentwicklung hänge derzeit vor allem vom Fortgang der geopolitischen Ereignisse ab.

R.Zaccone--PV

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