Pallade Veneta - Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030

Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030


Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030
Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030 / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP

Rekordumsatz und Gewinnsteigerung um 75 Prozent: Der Sportartikelhersteller Adidas verlängert den Vertrag seines Vorstandschefs Björn Gulden bis Ende 2030. "Unter seiner Leitung hat Adidas in einem herausfordernden Umfeld großartige operative und finanzielle Fortschritte erzielt und ein starkes Fundament für zukünftiges nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum gelegt", erklärte Aufsichtsratschef Thomas Rabe am Mittwoch. Der Aufsichtsrat sei überzeugt, dass Gulden Adidas "langfristig erfolgreich machen wird".

Textgröße ändern:

Der Hersteller aus Herzogenaurach hatte schon Ende Januar für 2025 einen Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro gemeldet, eine Steigerung um 13 Prozent im Vorjahresvergleich. Vor allem das Geschäft mit Retro-Schuhen wie Samba und Gazelle lief gut. Im Fußball-Weltmeisterschaftsjahr 2026 erwartet Adidas noch einmal zwei Milliarden Euro mehr Umsatz. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn stieg im vergangenen Jahr um rund 75 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro.

Der Norweger Gulden, ein Ex-Fußballer, führt Adidas seit 2023. Vorher war er zehn Jahre lang Chef des Adidas-Rivalen Puma.

Adidas gab am Mittwoch außerdem bekannt, dass Aufsichtsratschef Thomas Rabe abtritt. Seinen Posten soll nach der Hauptversammlung im Mai der ägyptische Unternehmer Nassef Sawiris übernehmen, der dem Kontrollgremium seit Juni 2016 angehört und über seine Holding NNS an Adidas beteiligt ist. Neues Mitglied im Aufsichtsrat von Adidas soll der Chef von Axel Springer, Mathias Döpfner, werden.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die VW-Töchter leiden wie auch die Kernmarke des Konzerns unter einem wegbrechenden China-Geschäft und hohen Belastungen wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump.

Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab

Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.

China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose

Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.

Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers

Für das kommende Wochenende rechnet der ADAC mit den wohl staureichsten Reisetagen der gesamten Ferienzeit. Da sich nun alle Bundesländer in den Sommerferien befinden, soll die Reisewelle am ersten August-Wochenende erfahrungsgemäß ihren Höhepunkt erreichen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. Zudem sorge der Urlaubs- und Transitverkehr aus den deutschen Nachbarländern für volle Autobahnen.

Textgröße ändern: