Pallade Veneta - Vorerst ohne regelmäßige Druckausgabe: SPD stellt Parteimagazin "Vorwärts" neu auf

Vorerst ohne regelmäßige Druckausgabe: SPD stellt Parteimagazin "Vorwärts" neu auf


Vorerst ohne regelmäßige Druckausgabe: SPD stellt Parteimagazin "Vorwärts" neu auf
Vorerst ohne regelmäßige Druckausgabe: SPD stellt Parteimagazin "Vorwärts" neu auf / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die SPD will ihr Parteimagazin "Vorwärts" neu und digitaler aufstellen. Ein diesbezüglicher Bericht des Berliner "Tagesspiegel" wurde am Donnerstag in SPD-Parteikreisen auf Anfrage bestätigt. Der "Vorwärts" soll laut diesem Bericht zunächst nicht mehr regelmäßig gedruckt erscheinen. Aus SPD-Kreisen hieß es aber, auch künftig seien aber weiterhin noch gedruckte Ausgaben möglich.

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"Wenn wir den 'Vorwärts' als schlagkräftige Stimme der deutschen Sozialdemokratie erhalten wollen, müssen wir ihn so weiterentwickeln, dass er im digitalen Zeitalter gut bestehen und die SPD stärken kann", zitierte der "Tagesspiegel" aus einer E-Mail von "Vorwärts"-Chefredakteurin Karin Nink vom Mittwoch an die Abonnentinnen und Abonnenten des Magazins mit der Betreff-Zeile "Die (vorerst) letzte Vorwärts-Ausgabe".

Verlag und Redaktion sollten erhalten bleiben und "ein völlig neues Produkt" entwickeln, hieß es demnach. Das Ziel sei "ein neuer, digitaler 'Vorwärts'". In der Zwischenzeit informiere dieser seine Abonnentinnen und Abonnenten "wie gewohnt auf vorwärts.de, auf Facebook, Instagram und TikTok, im Podcast 'SPDings' und in unserem wöchentlichen Newsletter", zitierte der "Tagesspiegel" weiter aus der E-Mail der "Vorwärts"-Chefredaktion.

Die meisten "Vorwärts"-Abonnentinnen und Abonnenten sind SPD-Mitglieder. Herausgeber ist SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. Der vor 150 Jahren 1876 gegründete "Vorwärts" ist die älteste deutsche Parteizeitung und eine der ältesten Zeitungen in Deutschland überhaupt. Der "Vorwärts" leidet dem Bericht zufolge seit Jahren unter Digitalisierung, steigenden Druckkosten und sinkenden SPD-Mitgliederzahlen.

A.Graziadei--PV

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