Pallade Veneta - Pünktlichkeit der Bahn im Februar verbessert - aber weiter unter 60 Prozent

Pünktlichkeit der Bahn im Februar verbessert - aber weiter unter 60 Prozent


Pünktlichkeit der Bahn im Februar verbessert - aber weiter unter 60 Prozent
Pünktlichkeit der Bahn im Februar verbessert - aber weiter unter 60 Prozent / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Pünktlichkeit der Züge im Fernverkehr der Deutschen Bahn hat sich im Februar im Vergleich zum katastrophalen Januar-Wert verbessert. Allerdings kamen weiterhin nur drei von fünf Zügen mit weniger als sechs Minuten Verspätung ans Ziel, wie die Bahn am Freitag mitteilte. "Die extreme Winterlage mit langanhaltendem Frost führte noch bis Mitte Februar zu teils starken regionalen Auswirkungen im Schienennetz", erklärte sie dazu.

Textgröße ändern:

Im Januar war die Pünktlichkeitsquote im DB-Fernverkehr auf 52,1 Prozent abgesagt. Mitte des Monats hatte das Sturmtief "Elli" den Zugverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands tagelang lahmgelegt. In den darauffolgenden Wochen führten Eis und Schnee zu weiteren Problemen, etwa durch eingefrorene Weichen. Im Februar lag die Quote nun bei 59,4 Prozent.

Neben dem Winterwetter sorgte den Angaben der Bahn zufolge auch die hohe Belastung des an vielen Stellen maroden Schienennetzes und ein "anhaltend hohes Bauvolumen" für Verspätungen. Die Bahn steckt tief in der Krise. Große Teile der Infrastruktur sind marode und störanfällig, die Pünktlichkeitswerte insbesondere im Fernverkehr leiden darunter.

Die Pünktlichkeit hatte im Oktober mit 51,5 Prozent einen historischen Tiefpunkt erreicht. Im Schnitt des Jahres 2025 lag sie bei 60,1 Prozent. Bahn-Chefin Evelyn Palla peilt für dieses Jahr eine Pünktlichkeit von 60 Prozent an.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Apothekenpleiten auf höchstem Stand seit 2008 - Branche aber vergleichsweise stabil

Die Zahl der Apothekenpleiten hat einer Auswertung zufolge im vergangenen Jahr ihren höchsten Stand seit 2008 erreicht. 2025 seien 44 Apotheken insolvent gegangen, erklärte die Wirtschaftsauskunftei Crif am Montag. Lange sei die Zahl der Insolvenzen weitgehend stabil oder rückläufig geblieben, ab 2023 habe sich die Lage jedoch deutlich verändert: Damals verzeichnete die Branche 19 Insolvenzen, im Folgejahr 2024 waren es 40.

Abkommen mit Australien: Von der Leyen will Rohstoffe für Unternehmen sichern

Lithium, Kobalt, Tantal: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat europäischen Unternehmen eine bessere Versorgung mit Rohstoffen durch ein Handelsabkommen mit Australien versprochen. "Das Freihandelsabkommen trägt dazu bei, den Zugang zu diesen wichtigen Rohstoffen zu sichern", schrieb von der Leyen in einem am Montag veröffentlichten Gastbeitrag in mehreren europäischen Zeitungen. Sie könnte das Abkommen in den kommenden Tagen unterzeichnen.

Einzelhandel geht von 4900 Ladenschließungen in diesem Jahr aus

Der deutsche Einzelhandel rechnet in diesem Jahr mit 4900 Ladenschließungen. Die Zahl der Geschäfte sinkt einer Prognose des Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge bis Ende 2026 auf 296.600, wie der Verband am Montag mitteilte. Vor zehn Jahren waren es demnach noch 366.800 Läden. "So kann und darf es nicht weitergehen", erklärte HDE-Präsident Alexander von Preen. Schon jetzt litten viele Stadtzentren sichtlich unter Leerständen.

Erntemenge und Anbaufläche von Spargel in Deutschland rückläufig

In Deutschland wird immer weniger Spargel angebaut und geerntet. Im vergangenen Jahr ging die Ernte im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent auf 103.900 Tonnen Spargel zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zu 2015 betrug der Rückgang 8,5 Prozent. Die Anbaufläche reduzierte sich in den vergangenen zehn Jahren um 12,5 Prozent auf 25.700 Hektar.

Textgröße ändern: