Pallade Veneta - Bodenpersonal auf mehreren deutschen Flughäfen bekommt deutlich mehr Lohn

Bodenpersonal auf mehreren deutschen Flughäfen bekommt deutlich mehr Lohn


Bodenpersonal auf mehreren deutschen Flughäfen bekommt deutlich mehr Lohn
Bodenpersonal auf mehreren deutschen Flughäfen bekommt deutlich mehr Lohn / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit Abfertigungsunternehmen auf mehreren Flughäfen auf "sehr gute" Tarifergebnisse für das Bodenpersonal geeinigt. Die insgesamt mehr als 6000 Beschäftigten würden bis zu 26 Prozent mehr Lohn bekommen, teilte Verdi am Montag mit. Mit der Lufthansa verhandelt die Gewerkschaft ab Mittwoch in der dritten Runde über mehr Geld für die rund 20.000 am Boden Beschäftigten.

Textgröße ändern:

Druck gemacht hatte Verdi vergangene Woche mit einem über 26-stündigen Streik des Bodenpersonals bei der Lufthansa. Die Fluggesellschaft musste mehr als tausend Flüge streichen, mehr als 130.000 Passagiere waren betroffen.

Ganz ohne Streiks sei es in den vergangenen Wochen gelungen, Lohnerhöhungen etwa für die Beschäftigten des Passagierabfertigungsunternehmens Aviation Handling Services zu vereinbaren, teilte Verdi nun mit. Die Firma arbeitet an den Flughäfen Düsseldorf, Hannover und Köln/Bonn. Die Beschäftigten erhalten laut Verdi zwischen 17 und 26 Prozent mehr Lohn innerhalb der nächsten sechs Monate.

Beim Bodenverkehrsdienstleister Aviapartner in Düsseldorf und Hannover werden die Gehälter demnach ab Montag um 300 Euro erhöht. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main erhalten die Beschäftigten der Fraground demnach rückwirkend ab 1. Juli bis zu 14 Prozent mehr sowie eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 700 Euro für die aktuelle Belastung im Luftverkehr. Lohnerhöhungen um bis zu 18 Prozent erzielte Verdi zuletzt für das Personal der Stuttgart Ground Services und beim Düsseldorfer Abfertigungsunternehmen Acciona.

Für die rund 20.000 Beschäftigten der Lufthansa am Boden fordert Verdi 9,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

An den deutschen Flughäfen fehlen derzeit Kräfte bei der Bodenabfertigung und bei den Sicherheitskontrollen, laut Institut der deutschen Wirtschaft mangelt es an rund 7200 Fachkräften. Für die Passagiere bedeutet das lange Wartezeiten. Gewerkschaften haben die Arbeitsbedingungen und die nach ihren Angaben schlechte Bezahlung des Bodenpersonals kritisiert.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: