Pallade Veneta - Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni

Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni


Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni
Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP

Die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert sich nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) um mehrere Wochen: Ab 15. Mai könnten Züge zunächst wieder "über den fertiggestellten nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren", teilte die DB am Mittwoch mit. Die "komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke" zwischen Hamburg und Berlin erfolge dann am 14. Juni - gut sechs Wochen später als laut ursprünglichem Zeitplan.

Textgröße ändern:

Mitte Februar hatte die Bahn mitgeteilt, dass sich die Generalsanierung der vielbefahrenen Strecke verzögert. Das Vorhaben sollte eigentlich bis zum 30. April abgeschlossen sein. Zunächst machte die Bahn keine näheren Angaben dazu, wie lange es nun dauern soll. Grund für die Verzögerung ist nach Konzernangaben "wochenlang anhaltender Frost und eine nahezu durchgängig geschlossene Schneedecke", die seit Anfang Januar den Baufortschritt ausgebremst hätten.

"Der außergewöhnlich starke und langwierige Wintereinbruch in Norddeutschland hat unsere eingeplanten Zeitpuffer aufgebraucht", erklärte der Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der Infrastrukturgesellschaft Infrago, Gerd-Dietrich Bolte am Mittwoch. "Das ärgert uns mindestens genauso sehr wie alle betroffenen Reisenden und Güterverkehrskunden, für deren Geduld wir uns ausdrücklich bedanken wollen", fügte er hinzu.

Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen habe die Bahn "alles versucht, um die Verzögerungen so gut wie möglich aufzuholen", führte Bolte aus. "Das ist uns bedauerlicherweise trotz gewaltiger Anstrengungen aller Beteiligten nicht ganz gelungen." Das zweistufige Inbetriebnahme-Konzept ermögliche nun die "auch weiterhin dringend notwendigen Baumaßnahmen angrenzender Strecken".

J.Lubrano--PV

Empfohlen

CDU pocht auf "harte Schuldenbremse" - SPD will umfassende Neuerung

In der Debatte um eine Reform der Schuldenbremse warnt die Union vor einer Aufweichung der geltenden Regel - der Koalitionspartner SPD hingegen fordert umfassende Neuerungen. Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase (CDU), sprach sich in der "Rheinischen Post" vom Mittwoch für eine "harte Schuldenbremse" aus und bezeichnete die bisherige Regelung als "Erfolgsmodell". Die SPD forderte hingegen eine modernisierte Schuldenregel und erinnerte die Union an den Koalitionsvertrag.

Deutschland gibt Ölreserven frei - Reiche spricht von "gewaltigem" Schritt

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs gibt Deutschland einen Teil seiner Ölreserven frei. Die Bundesregierung komme damit einer Bitte der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nach, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Mittwoch in Berlin. Sie gehe dadurch von sinkenden Spritpreisen aus.

Ministerin Reiche: Spritpreiserhöhungen künftig nur noch einmal am Tag möglich

Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise in Deutschland infolge des Iran-Kriegs hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angekündigt, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen dagegen seien jederzeit zulässig, sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin. Die Regierung wolle das Modell, das in Österreich bereits gilt, "so schnell wie möglich" einführen.

Regierungskreise: Deutschland gibt Teil der Ölreserven frei

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs gibt Deutschland einen Teil seiner Ölreserven frei. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat für 12.00 Uhr ein Statement angekündigt.

Textgröße ändern: