Pallade Veneta - Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie deutlich gestiegen

Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie deutlich gestiegen


Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie deutlich gestiegen
Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie deutlich gestiegen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Zahl der Pleiten von Restaurants, Gaststätten oder Imbissbuden ist einer Erhebung zufolge deutlich gestiegen. Allein 2025 hätten rund 2900 Betriebe Insolvenz anmelden müssen - "mehr als doppelt so viele wie 2022 mit 1394 Fällen", teilte die Auskunftei Creditreform Wirtschaftsforschung am Donnerstag in Neuss mit. Im Zeitraum von 2020 bis 2025 summierte sich die Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie demnach bundesweit auf 11.252.

Textgröße ändern:

"Pandemie, Energiekrise und Inflation haben die Gastronomie hart getroffen", erklärte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung. "Viele Betriebe haben diese Abfolge von Krisen nicht überlebt", fügte er hinzu. "Zehntausende Restaurants und Lokale mussten seitdem schließen". Laut Creditreform gaben allein in den Jahren 2024 und 2025 bundesweit rund 24.500 Gaststätten, Restaurants und Lokale auf.

Als Entlastungsmaßnahme für die Branche war zu Jahresbeginn die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie abgesenkt worden. Für viele Unternehmen komme dies "jedoch vermutlich zu spät", erklärte Hantzsch. "Gleichzeitig verschiebt sich der Konsum immer stärker hin zu Lieferdiensten statt zu klassischen Restaurantbesuchen", gab er außerdem zu bedenken.

Besonders stark stiegen laut Creditreform zuletzt die Insolvenzen in den Unterbranchen "Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben" (plus 30,5 Prozent) sowie "Caterer und Verpflegungsdienstleister" (plus 30,7 Prozent). Etwas weniger deutlich fiel der Anstieg demnach bei "Diskotheken und Getränkeausschank" (plus 23,9 Prozent) aus.

Hantzsch warnte, dass vor allem kleine, inhabergeführte Betriebe angesichts hoher Energie-, Miet- und Lebensmittelkosten "ums Überleben" kämpfen. Sichtbar dürfte dieser Wandel demnach besonders in kleinen Städten und Dörfern werden.

Für die Erhebung wertete Creditreform Umsatzsteuerstatistiken sowie Zahlen zu Insolvenzen und Schließungen aus, die aus der Datenbank der Auskunftei sowie dem Unternehmenspanel des Leibniz Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim stammen.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: