Pallade Veneta - Nach EU-Urteil: Verkehrsministerium will Trassenpreissystem bald reformieren

Nach EU-Urteil: Verkehrsministerium will Trassenpreissystem bald reformieren


Nach EU-Urteil: Verkehrsministerium will Trassenpreissystem bald reformieren

Das Bundesverkehrsministerium hat mit Blick auf das EU-Urteil zum deutschen Trassenpreissystem eine baldige Reform in Aussicht gestellt. Es befinde sich "intensiv in Vorbereitung der Trassenpreisreform", erklärte das Ministerium am Donnerstag. "Zeitnah" würden "mögliche Ansätze" beteiligten Akteuren vorgelegt. Demnach soll das neue System im kommenden Jahr in Kraft treten.

Textgröße ändern:

Die Deutsche Bahn und andere Verkehrsunternehmen in Deutschland drängen schon lange auf die Reform. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wird diese nun noch dringender nötig. Die Luxemburger Richter kippten am Donnerstag die Preisbremse für die Nutzung von Bahnschienen im Nahverkehr - einen zentralen Teil des aktuellen Preissystems. Unter Umständen müssen regionale Verkehrsunternehmen deshalb nun nachzahlen.

Für die Nutzung der Schienen zahlen Bahnunternehmen an die Bahn-Töchter DB InfraGO und DB RegioNetz Infrastruktur. Die Preise dafür steigen seit langem. Um Belastungen für den Regionalverkehr abzumildern, wurden hier die Preissteigerungen gedeckelt. Dies führte dazu, dass vor allem der Fern- und Güterverkehr die Kosten trägt.

Die für das Netz zuständigen Bahn-Töchter klagten dagegen. Das Verfahren ging bis nach Luxemburg. Der EuGH entschied nun, dass die Regelung gegen EU-Recht verstößt. Der Netzbetreiber werde durch den Preisdeckel für den Regionalverkehr zu stark eingeschränkt.

Das Bundesverkehrsministerium begrüßte, dass nun Rechtssicherheit geschaffen worden sei. "Damit bietet sich nun auch die Gelegenheit einer anderen Verteilung der Kosten auf die unterschiedlichen Verkehrsarten auf der Schiene", erklärte ein Ministeriumssprecher. In der Zwischenzeit ergibt sich durch das Urteil aber vor allem für die regionalen Verkehrsunternehmen erhebliche Unsicherheit.

Das EuGH-Urteil "ist keine Überraschung, sondern die Folge jahrelangen verkehrspolitischen Nicht-Entscheidens", erklärte der Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, Ingo Wortmann. "Wer zentrale Reformen über mehrere Jahre nicht umsetzt, riskiert Eingriffe von außen." Der Bund müsse die finanziellen Folgen "vollständig" kompensieren.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: