Pallade Veneta - Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an

Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an


Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an
Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die vom Bund angekündigte Entlastung privater Haushalte bei den Stromkosten kommt Berechnungen von Verbraucherschützern zufolge längst nicht im versprochenen Umfang an. In "fast allen untersuchten Regionen" werde die in Aussicht gestellte jährliche Entlastung von 100 Euro deutlich verfehlt, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Freitag auf der Grundlage eines Marktchecks mit. Im Schnitt sparen Haushalte mit einem Normalverbrauch demnach 56 Euro im Jahr.

Textgröße ändern:

Regional und je nach Netzgebiet variieren die berechneten Ersparnisse stark - von jährlich 18 Euro in Rostock bis zu 109 Euro in Mainz. Mitte Dezember war ein Gesetz in Kraft getreten, das einen Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzkosten in Höhe von 6,5 Milliarden Euro regelt. Die Netzentgelte werden für Nutzung und Instandhaltung der Stromleitungen sowie Bereitstellung und Ablesung der Zähler erhoben und sind regional unterschiedlich hoch.

Über den Zuschuss sollen 2026 die Kostenbelastung der Stromkunden aus den Netzentgelten gedämpft und dadurch die Stromkosten insgesamt gesenkt werden. Die Regierung bezifferte die erwartete Entlastung für einen Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch auf "rechnerisch etwa 100 Euro".

"Die Bundesregierung kommt ihren eigenen Zusagen nicht nach", erklärte dazu vzbv-Chefin Ramona Pop. Für die meisten Haushalte bleibe die angekündigte Entlastung "ein leeres Versprechen – und in Folge des Iran-Krieges drohen die Strompreise erneut zu steigen".

Die Regierungskoalition hatte eigentlich im Koalitionsvertrag festgehalten, eine dauerhafte Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen um mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde umzusetzen. Dazu sollte als Sofortmaßnahme unter anderem die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden - davon wurden Verbraucher aber zunächst ausgeschlossen. Ende vergangenen Jahres wurde dann der Bundeszuschuss zur Senkung der Netzentgelte beschlossen.

Eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß wäre "wirksamer und fairer für Privathaushalte", erklärte die Verbraucherzentrale. Das sei die "sinnvollere Entlastungsmaßnahme" und würde auch bundesweit für jeden Haushalt gelten, ohne regionale Unterschiede.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: