Pallade Veneta - Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All

Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All


Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All
Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Nach ihrer Rückkehr zur Erde haben die Astronauten der Mondmission Artemis 2 die Menschheit zum Zusammenhalt aufgerufen. Die US-Astronautin Christina Koch sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz im texanischen Houston, beim Blick aus der Raumkapsel im All sei ihr nicht nur die Erde aufgefallen, sondern "all das Schwarze um sie herum". Die Erde habe wie ein "Rettungsboot im Universum" gewirkt. "Eines weiß ich: Planet Erde - ihr seid eine Crew", sagte Koch.

Textgröße ändern:

Der kanadische Astronaut Jeremy Hansen rief die Bewunderer von Artemis 2 auf, sich selbst in der Mission wiederzuerkennen. "Wir sind ein Spiegel, der euch reflektiert", sagte Hansen. "Und wenn euch gefällt, was ihr seht, dann schaut ein bisschen tiefer. Das seid ihr."

Die vier Astronauten von Artemis 2 - Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen - waren am Freitag nach ihrer Mond-Umrundung zur Erde zurückgekehrt. Ihre Orion-Raumkapsel landete nach der rund zehntägigen Mission planmäßig und ohne Zwischenfälle im Pazifischen Ozean vor der kalifornischen Küste. Bei ihrer Mond-Umrundung hatten die Astronauten sich weiter von der Erde entfernt als je ein Mensch zuvor und mit 406.771 Kilometern Entfernung einen neuen Rekord aufgestellt.

Nasa-Chef Jared Isaacman sagte am Samstag, Artemis 2 werde auf ewig in Erinnerung bleiben. "Es war der Augenblick, an dem wir alle den Mond wiedergesehen haben, wo aus Kindheitsträumen Missionen wurden", sagte Isaacman. "Ihr habt der Welt geholfen, wieder zu glauben zu beginnen, und das wird niemand jemals vergessen."

Artemis 2 diente als Vorbereitung für eine künftige Mondlandung. Die Nasa strebt für das Jahr 2028 erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder eine bemannte Landung auf dem Erdtrabanten an. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond gelandet.

M.Romero--PV

Empfohlen

Autoindustrie stellt sich in Koalitionsstreit hinter Wirtschaftsministerin Reiche

Im Koalitionsstreit um die Reformpolitik hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) hinter Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gestellt. "Bundeswirtschaftsministerin Reiche argumentiert zu Recht, dass Wachstum die Grundlage für unsere soziale Marktwirtschaft ist und dass dafür eine strukturelle Neuaufstellung notwendig ist - ohne weitere Belastungen des Haushalts", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller der "Bild am Sonntag".

Benzinpreis-Proteste in Irland: Polizeichef sieht "den Staat in Gefahr"

Die teils gewaltsamen Proteste in Irland gegen die hohen Spritpreise bringen nach Ansicht des obersten Polizeichef des Landes "den Staat in Gefahr". Justin Kelly warnte am Samstag in drastischen Worten vor einer Fortsetzung der Blockade von Tankstellen im ganzen Land sowie der einzigen Ölraffinerie im Land. Zugleich wurden zusätzliche Sicherheitskräfte entsandt, um die Blockaden aufzubrechen.

Pilotengewerkschaft VC ruft für Montag und Dienstag zu Streiks bei Lufthansa auf

Nach dem Streik des Kabinenpersonal ereilt die Lufthansa gleich der nächste Ausstand: Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Pilotinnen und Piloten für kommenden Montag und Dienstag zu "umfassenden Arbeitskampfmaßnahmen" bei der größten deutschen Fluggesellschaft aufgerufen. Der Streik beginnt am Montag um 00.01 Uhr und endet am Dienstag um 23.59 Uhr, wie die Gewerkschaft am Samstag mitteilte.

ICE nach Riss von Oberleitung in Sachsen-Anhalt gestoppt - Zwei Verletzte

Auf der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Berlin und München ist am Samstag eine Oberleitung gerissen und auf einen ICE gestürzt. Wie die Bahn mitteilte, kam der betroffene Zug daraufhin in Höhe Zahna in Sachsen-Anhalt außerhalb eines Bahnhofs zum Stehen. Zwei Fahrgäste wurden leicht verletzt, weil durch die gerissene Leitung an einer Stelle im Zug Scheiben zu Bruch gingen.

Textgröße ändern: