Pallade Veneta - Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen

Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen


Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen
Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen / Foto: Alexandra BEIER - AFP/Archiv

Nach dem Ende des zweitägigen Pilotenstreiks hat bei der Lufthansa ein zweitägiger Streik des Kabinenpersonals begonnen. Am Flughafen Frankfurt am Main wurden am Mittwochmorgen mehrere Flüge annulliert, wie auf der Website des Flughafens zu sehen war. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat bis Donnerstag (23.59 Uhr) erneut zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Textgröße ändern:

Bestreikt werden UFO zufolge alle Abflüge der Deutschen Lufthansa von den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München sowie alle Abflüge der Lufthansa-Tochter Cityline von Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover.

Grund für den Streik ist nach Gewerkschaftsangaben ein bislang unzureichendes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite im Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag. Bereits am vergangenen Freitag hatte UFO deshalb zum Streik aufgerufen. Teil der Arbeitskampfmaßnahmen am Mittwoch soll der Gewerkschaft zufolge auch eine Kundgebung in Frankfurt im Umfeld der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa sein, zu denen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet wird.

Am Donnerstag und Freitag wollen außerdem die Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten die Fluggesellschaft erneut bestreiken, wie die Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte. Zur Begründung erklärte VC-Präsident Andreas Pinheiro, es gebe keinerlei Bewegung seitens der Arbeitgeber.

Bestreiken will die VC am Donnerstag und Freitag alle Abflüge der Lufthansa von deutschen Flughäfen und alle Abflüge der Lufthansa-Töchter Cargo und Cityline. Ausgenommen sind den Angaben zufolge lediglich Flüge nach Aserbaidschan, Ägypten, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird demnach nur am Donnerstag bestreikt.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Chipknappheit durch KI bremst stärkere weltweite Internetverbreitung aus

Die durch den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) verursachten Engpässe bei Mikrochips bremsen nach Angaben der Mobilfunkvereinigung GSMA Bemühungen aus, weltweit mehr Menschen Zugang zum Internet zu verschaffen. Durch den Chipmangel ausgelöste höhere Smartphonepreise seien "ein echter Rückschlag" für diese Bestrebungen, sagte GSMA-Generaldirektor Vivek Badrinath der Nachrichtenagentur AFP.

EU-Erweiterungskommissarin: Orbans Niederlage ist Schub für EU-Beitritt der Ukraine

Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sieht in der Wahlniederlage des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban einen "neuen Schub" für einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine. "Ich persönlich erwarte, dass sich das positiv auf den Beitrittsprozess auswirken wird", sagte Kos am Dienstag (Ortszeit) am Rande der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Das Ergebnis der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag bezeichnete sie als "großen Sieg für Europa".

Haushaltsausschuss entscheidet über Rheinmetall-Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Der Haushaltsausschuss des Bundestags entscheidet am Mittwoch über ein weiteres Projekt zur Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr (Sitzungsbeginn 14.00). Die unbemannten Flugkörper des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall sollen der Bundeswehr-Brigade in Litauen bei der Abschreckung gegen Russland helfen. Im Februar hatte der Bundestag bereits grünes Licht für die Anschaffung von Drohnen bei den deutschen Startups Helsing und Stark Defence gegeben.

Senatsanhörung von Trump-Kandidat für das Amt des Fed-Chefs am Dienstag

Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Kandidat für das Amt des Chefs der einflussreichen Federal Reserve (Fed), der frühere US-Zentralbankgouverneur Kevin Warsh, soll nächsten Dienstag zu einer Anhörung zur Bestätigung im Senat erscheinen. Nach einer wochenlangen Verzögerung des Bestätigungsverfahrens für Warsh, gab der Bankenausschuss des Senats den Termin am Dienstag bekannt. Trump hatte den 55-Jährigen im Januar für die Nachfolge von Jerome Powell nominiert, dessen Amtszeit regulär am 15. Mai endet.

Textgröße ändern: