Pallade Veneta - Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf

Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf


Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf
Energiekrise: EU ruft zu schnellerem Ausstieg aus Öl und Gas auf / Foto: Nicolas TUCAT - AFP

Angesichts der steigenden Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs hat die EU zu einer schnelleren Abkehr von importierten Brennstoffen aufgerufen. "Wir müssen den Übergang zu heimischen, sauberen Energien beschleunigen", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch bei der Präsentation eines Strategiepapiers für einen Weg aus der Energiekrise. Als kurzfristige Maßnahmen gegen die Preissteigerungen schlägt die Brüsseler Behörde unter anderem Energiegutscheine, die Senkung von Stromsteuern und gezielte Subventionsprogramme vor.

Textgröße ändern:

Die Abkehr von Öl- und Gasimporten werde den EU-Ländern "Energieunabhängigkeit und -sicherheit verschaffen" wodurch "wir geopolitische Stürme besser überstehen können", argumentierte von der Leyen. Mitgliedstaaten, die mehr erneuerbare oder nukleare Energie nutzten und über "flexiblere Netze mit ausreichender Kapazität und Speichermöglichkeiten" verfügten, seien "weniger stark von der aktuellen Energiekrise und den starken Preisschwankungen betroffen", hieß es in einer Erklärung der Kommission. Bis zum Sommer werde die Behörde einen "Aktionsplan zur Elektrifizierung" vorlegen.

Dem Papier zufolge will die Kommission künftig die Koordination zwischen den Mitgliedstaaten etwa bei der Befüllung von Gasspeichern, der Freigabe von Ölreserven sowie der Verabschiedung nationaler Notfallmaßnahmen erleichtern. Die Behörde plant zudem die Einrichtung einer Beobachtungsstelle, die die Versorgung und die Vorräte an Treibstoffen in den 27 EU-Staaten überwachen soll, allen voran für Kerosin.

Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind die Öl- und Gaspreise deutlich gestiegen. Die für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Straße von Hormus ist nach wie vor weitestgehend blockiert. Zahlreiche EU-Länder haben deshalb bereits Erleichterungen für Verbraucher und Unternehmen beschlossen.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten bei ihrem Gipfel im März die EU-Kommission aufgefordert, "zielgerichtete und befristete Maßnahmen" gegen die Energiekrise zu präsentieren.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: