Pallade Veneta - Umfrage: 82 Prozent glauben nicht an ausreichende Rente im Alter

Umfrage: 82 Prozent glauben nicht an ausreichende Rente im Alter


Umfrage: 82 Prozent glauben nicht an ausreichende Rente im Alter
Umfrage: 82 Prozent glauben nicht an ausreichende Rente im Alter / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Das Vertrauen der Deutschen in ihre gesetzliche Rente ist einer Umfrage zufolge äußerst gering. Laut einer Renten-Umfrage für den Sozialverband Deutschland (SoVD), die der "Bild am Sonntag" nach eigenen Angaben exklusiv vorliegt, glauben 82 Prozent der Befragten nicht daran, dass ihre gesetzliche Rente ausreichen wird, um ihren Lebensstandard im Alter zu sichern. Nur elf Prozent gingen davon aus, dass ihre Rente dafür reichen werde.

Textgröße ändern:

Die Umfrage wurde von dem Meinungsforschungsinstitut Civey für den Sozialverband erstellt. Laut "BamS" wurden dafür 2.500 Menschen ab 18 Jahren befragt. Rentner, Beamte und Selbstständige nahmen nicht an der Befragung teil.

Wie die "Bild am Sonntag" weiter berichtet, gab in der Civey-Umfrage eine Mehrheit von 54 Prozent an, zu wenig Geld für ausreichend private Vorsorge zur Verfügung zu haben. Nur 30 Prozent halten demnach ihre Finanzmittel für ausreichend, um privat fürs Rentenalter vorsorgen zu können. 87 Prozent der Befragten sprachen sich dem Bericht zufolge dafür aus, dass auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen.

Die Chefin des Sozialverbandes, Michaela Engelmeier (SPD), kritisierte in der "BamS", die gesetzliche Rente werde "gezielt schlechtgeredet". Dabei habe sie sich gerade in Krisenzeiten als stabil erwiesen. "Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie keine Verunsicherung schürt", sagte Engelmeier. Eine verlässliche Rente sei schließlich "zentral für das Vertrauen in den Staat".

Da sich viele Menschen private Vorsorge fürs Alter nicht leisten könnten, müsse die Rente umgebaut werden zu einer "Erwerbstätigenversicherung, in die alle, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete, einzahlen", forderte die Verbandschefin.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vergangenen Montag bei einer Veranstaltung des Bankenverbands gesagt, die Rente könne künftig "allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter". Mit dieser Äußerung stieß der Kanzler auf teils scharfe Kritik. Am Samstag stellte der CDU-Chef in einer Rede bei der Bundestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands in Marburg klar, dass es "keine Kürzungen" bei der gesetzlichen Rente geben werde.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: