Pallade Veneta - Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen

Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen


Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen / Foto: FABIAN BIMMER - AFP

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im ersten Quartal um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, legten sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben zu. Auch die Exporte stiegen den vorläufigen Angaben der Behörde zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres.

Textgröße ändern:

Damit stieg die Wirtschaftsleistung zum zweiten Mal in Folge an, das Bundesamt korrigierte aber die Zahlen für das letzte Quartal des vergangenen Jahres leicht nach unten. Demnach wuchs die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal um 0,2 Prozent verglichen mit dem Vorquartal, bislang waren die Statistiker von 0,3 Prozent ausgegangen. Damit ergab sich auch für das Gesamtjahr ein Wachstum von 0,3 Prozent statt bisher 0,4 Prozent.

Verglichen mit dem Vorjahr legte das BIP im ersten Quartal dieses Jahres preisbereinigt um 0,5 Prozent zu, preis- und kalenderbereinigt betrug das Plus 0,3 Prozent. Die Angaben sind vorläufig - ausführliche Ergebnisse will das Statistikamt am 22. Mai bekanntgeben.

Der KfW-Konjunkturexperte Sebastian Wanke sprach von einem "überraschend guten Jahresauftakt" für die deutsche Wirtschaft. Das gelte umso mehr, als dass bereits das erste Quartal von der Grönland-Krise und dem Iran-Krieg geprägt gewesen sei. "Die Daten zeigen, dass es für die deutsche Konjunktur ein starkes Jahr hätte werden können." Nun gehe es darum, wie der Iran-Krieg weitergehe.

Der Ökonom Christian Breuer vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung sieht in dem Wachstum ein Zeichen, dass sich die Wirtschaft nach einer Reihe negativer Schocks habe stabilisieren können. Die Aussichten für das zweite Quartal seien indes "deutlich gesunken", fuhr er mit Blick auf die Iran-Krise fort.

Die wirtschaftspolitische Analyse müsse nun "an den Wurzeln ansetzen", forderte Breuer. Es gelte, "die Folgen der Energiepreisinflation sozialadäquat zu kompensieren und verstärkt die staatlichen Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität auf den Weg zu bringen". Dann gebe es eine Chance, dass das Land wirtschaftlich mit einem "blauen Auge" davonkomme.

P.Colombo--PV

Empfohlen

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Textgröße ändern: