Pallade Veneta - Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf

Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf


Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf
Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf / Foto: Sameer Al-DOUMY - AFP/Archiv

Hamburg bleibt einer Studie zufolge Spitzenreiter bei der Digitalisierung in Deutschland. Das geht aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten sogenannten Länderindex des Digitalverbands Bitkom hervor. Hamburg erreichte demnach 70,3 von möglichen 100 Punkten. Dahinter folgten Berlin und Hessen - mit 63,8 beziehungsweise 63,7 Punkten. Schlusslichter waren laut Bitkom Sachsen-Anhalt mit 52,4 Punkten sowie Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit jeweils 51,1 Punkten.

Textgröße ändern:

Für das Ranking erfasst der Digitalverband nach eigenen Angaben Daten aus den Bereichen digitale Wirtschaft, digitale Infrastruktur, digitale Gesellschaft sowie Governance und digitale Verwaltung. Dazu werten die Experten Statistiken und Studien aus und befragen Landesregierungen sowie rund 5600 Bürgerinnen und Bürger.

Die auffälligsten Entwicklung zeigte in diesem Jahr das Saarland, das auf dem sechsten Platz landete. Im vorangegangenen Ranking aus dem Jahr 2024 hatte das Land noch Rang zwölf belegt. Laut Bitkom hat das vor allem mit hohen Werten im Bildungsbereich zu tun. So gibt es in allen Schulformen mindestens sechs Pflichtstunden Informatik, bei der Gigabitversorgung an Schulen verzeichnet das Saarland einen Spitzenwert.

"Das Saarland zeigt beispielhaft, dass digitale Fortschritte nicht allein von Größe und Geldbeutel abhängen", erklärte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. "Wer gezielt in digitale Bildung investiert und politische Prioritäten setzt, kann die Digitalisierung schnell nach vorn bringen."

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.

Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch ab 21. Juli deutlich absenken

Die Bundesregierung will die staatliche Förderung für den Heizungstausch schon ab dem 21. Juli absenken. Die sogenannte Gebäudeförderung (BEG) werde ab diesem Datum "mit notwendigen Anpassungen" fortgeführt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwochabend mit. Demnach soll unter anderem die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe sinken, auch der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus werde "zeitlich gestreckt und schrittweise gesenkt".

Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen

Vor der VW-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag hat der Spitzenverband der deutschen Autobauer "einschneidende Reformen" angemahnt, damit die Branche wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken könne. "Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. Auch bei den Autobauern selbst sind demnach Anpassungen nötig - dazu gehörten neben Kostendisziplin "leider auch notwendige Personalanpassungen".

IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,7 Prozent

Wegen der anhaltenden Folgen des Energiepreisschocks im Iran-Krieg hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut nach unten korrigiert. Der IWF rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,7 Prozent - 0,1 Prozentpunkte weniger als noch im April prognostiziert, wie er am Mittwoch in Washington mitteilte. Im kommenden Jahr erwartet der IWF 1,0 Prozent, ein Abschlag von 0,2 Punkten.

Textgröße ändern: