Pallade Veneta - Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes

Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes


Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes / Foto: Ludovic MARIN - AFP

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat mit einem Beitrag in mehreren Onlinediensten auf die Gefahren durch gefälschte Bilder und Videos aufmerksam gemacht, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Solche Deepfakes genannte Darstellungen seien "ein gefährliches Werkzeug", mit dem großer Schaden angerichtet werden könne, heißt es in dem Beitrag Melonis vom Dienstag.

Textgröße ändern:

Konkret veröffentlichte die rechtspopulistische Regierungschefin ein KI-generiertes Bild, das sie in spärlicher Unterwäsche auf einem Bett sitzend zeigt. "Ich muss zugeben, dass derjenige, der hinter diesem Bild steckt, zumindest in diesem Fall dafür gesorgt hat, dass ich viel besser aussehe als in Wirklichkeit", schrieb Meloni selbstironisch in ihrem Beitrag.

Deepfakes seien aber fast immer gefährlich, "weil sie uns täuschen und manipulieren". "Ich kann mich verteidigen, aber viele andere können es nicht", fügte Meloni hinzu. "Überprüfen Sie etwas, bevor Sie es glauben, und teilen Sie es erst, wenn Sie es überprüft haben."

Seit Längerem tauchen immer wieder KI-generierte Bilder Melonis in schlüpfrigen Posen im Internet auf. Im vergangenen Jahr hatte eine Internetseite in Italien für Empörung gesorgt, die sich auf sexualisierte Bilder und Videos bekannter Frauen spezialisiert hatte.

In der Folge hatte die Regierung ein Gesetz gegen Deepfakes verabschiedet, das deren Verbreitung unter Strafe stellt. 2024 hatte Meloni zwei Männer verklagt, die gefälschte pornografische Bilder von ihr auf einer US-Seite veröffentlicht hatten.

In Deutschland hatten unlängst Deepfake-Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen für eine breite Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen gesorgt. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte daraufhin im März angekündigt, Lücken im Strafrecht schließen zu wollen.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.

Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch ab 21. Juli deutlich absenken

Die Bundesregierung will die staatliche Förderung für den Heizungstausch schon ab dem 21. Juli absenken. Die sogenannte Gebäudeförderung (BEG) werde ab diesem Datum "mit notwendigen Anpassungen" fortgeführt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwochabend mit. Demnach soll unter anderem die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe sinken, auch der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus werde "zeitlich gestreckt und schrittweise gesenkt".

Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen

Vor der VW-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag hat der Spitzenverband der deutschen Autobauer "einschneidende Reformen" angemahnt, damit die Branche wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken könne. "Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. Auch bei den Autobauern selbst sind demnach Anpassungen nötig - dazu gehörten neben Kostendisziplin "leider auch notwendige Personalanpassungen".

IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,7 Prozent

Wegen der anhaltenden Folgen des Energiepreisschocks im Iran-Krieg hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für Deutschland erneut nach unten korrigiert. Der IWF rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,7 Prozent - 0,1 Prozentpunkte weniger als noch im April prognostiziert, wie er am Mittwoch in Washington mitteilte. Im kommenden Jahr erwartet der IWF 1,0 Prozent, ein Abschlag von 0,2 Punkten.

Textgröße ändern: