Pallade Veneta - Ifo-Umfrage: Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht verbessert

Ifo-Umfrage: Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht verbessert


Ifo-Umfrage: Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht verbessert
Ifo-Umfrage: Stimmung der Unternehmen in Deutschland leicht verbessert / Foto: Sina Schuldt - POOL/AFP/Archiv

Trotz der andauernden Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft wegen des Iran-Kriegs hat sich die Stimmung in den Unternehmen im Mai leicht verbessert: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 84,5 Punkten im April auf aktuell 84,9 Punkte, wie das Münchner Institut am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Unternehmen seien "etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften". Auch der Blick auf die kommenden Monate fiel weniger pessimistisch aus. "Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibe aber fragil", erklärte Ifo-Chef Clemens Fuest.

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima den Angaben zufolge etwas: Grund dafür waren demnach positivere Urteile zur aktuellen Lage. Die Erwartungen hätten sich dagegen weiter eingetrübt. Dies lag insbesondere an einem Rückgang der Zahl der Neuaufträge.

Im Dienstleistungssektor hob sich die Stimmung laut Ifo deutlich. Insbesondere die Erwartungen erholten sich nach dem Einbruch in den beiden Vormonaten. Auch die Bewertung der laufenden Geschäfte fiel etwas besser aus.

Die Stimmung in der Logistik blieb dagegen weiter angespannt. Sie sei aber "nicht mehr so katastrophal wie im Vormonat", wie das Ifo erklärte. Gleiches gelte für den Tourismussektor.

Im Handel stieg das Geschäftsklima wieder. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Zudem nahm der Pessimismus bei ihren Erwartungen etwas ab. "Dennoch bleibt die Lage aufgrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel schwierig", erklärte das Ifo.

Im Bauhauptgewerbe fiel das Geschäftsklima leicht. Grund dafür war eine schlechtere Bewertung der Geschäftslage. Die Erwartungen legten nach dem Einbruch im April jedoch etwas zu. Die Unternehmen sind demnach "weiterhin skeptisch".

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: