Pallade Veneta - Dax-Konzerne verbuchen Rekordumsätze

Dax-Konzerne verbuchen Rekordumsätze


Dax-Konzerne verbuchen Rekordumsätze
Dax-Konzerne verbuchen Rekordumsätze / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Die 40 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland haben im zweiten Quartal ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet - die Gewinne gingen im Schnitt aber deutlich zurück. Das Umsatzwachstum betrug durchschnittlich 13,7 Prozent in den drei Monaten von April bis Juni - "erneut Rekordniveau", wie die Beratungsgesellschaft EY am Montag erklärte. Der Gesamtgewinn aller Dax-Unternehmen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,3 Prozent.

Textgröße ändern:

Die gewinnstärksten Unternehmen waren im zweiten Quartal die Autokonzerne Mercedes, VW und BMW sowie der Versicherungskonzern Allianz. Große Gewinnzuwächse verbuchten die Chemie-Konzerne Bayer und Brenntag. Das stärkste Umsatzplus erwirtschafteten die beiden Energieversorger RWE und Eon.

"Die Geschäftsentwicklung war bei der Mehrzahl der Unternehmen auch im zweiten Quartal bemerkenswert gut", erklärte EY-Chef Henrik Ahlers. "Allerdings mehren sich die Zeichen, dass die Rekordjagd für die deutschen Top-Konzerne bald vorüber ist." Immer mehr Unternehmen spürten die sehr hohen Energie- und Rohstoffpreise und die zunehmende Zurückhaltung der Verbraucher.

Noch sei die Stimmung in den Konzernen aber schlechter als die tatsächliche Lage. Viele von ihnen hätten in ihren Quartalsberichten auf einen "enorm hohen Grad an Unsicherheit" verwiesen, erklärte Ahlers weiter. "Es ist derzeit völlig unklar, wie sich die weltweite Konjunktur im Herbst und Winter entwickeln wird." Insbesondere eine drohende weitere Drosselung der Gaszufuhr sorge in den Chefetage für große Anspannung.

EY-Experte Mathieu Meyer unterstrich das gute Nordamerika-Geschäft vieler deutscher Unternehmen. "Die Nachfrage hat sich in den Vereinigten Staaten zuletzt sehr stark entwickelt - trotz der auch dort nicht einfachen Rahmenbedingungen." Die guten Ergebnisse seien zum Teil allerdings auf Währungseffekte zurückzuführen: Der Wertverlust des Euro lasse im Ausland erzielte Einnahmen wachsen.

Auch vor diesem Hintergrund sei der hohe Internationalisierungsgrad vieler deutscher Unternehmen ein wichtiger Bestandteil ihres Erfolgs. "Rückgänge in einzelnen Märkten können durch Wachstum in anderen Ländern kompensiert werden", erklärte Meyer.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: