Pallade Veneta - Linke weiter uneins über Montagsdemos gegen Energiepreispolitik

Linke weiter uneins über Montagsdemos gegen Energiepreispolitik


Linke weiter uneins über Montagsdemos gegen Energiepreispolitik
Linke weiter uneins über Montagsdemos gegen Energiepreispolitik / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die Linke ist weiter uneins in der Frage von Montagsdemos gegen die Energiepreispolitik der Bundesregierung. Parteichefin Janine Wissler verteidigte am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin" die geplanten Aktionen gegen Kritik auch aus den eigenen Reihen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bekräftigte seine Ablehnung. Die Linke müsse sich klar von den Rechten abgrenzen, forderte er.

Textgröße ändern:

Es sei "ureigenste Aufgabe einer linken Partei, darauf hinzuweisen, dass es eine gerechte Verteilung dieser Krisenlasten geben muss", sagte Wissler in der ARD. Der soziale Unmut und die Proteste dürften nicht den Rechten überlassen werden.

Ihre Partei werde Abstand zur AfD und anderen rechten Parteien halten. "Das sind nicht unsere Verbündeten", sagte Wissler. Man rufe auch nicht zusammen mit der AfD zu dem Protest auf, betonte die Linken-Parteichefin. "Uns geht es darum, breite Bündnisse zu schaffen mit Gewerkschaften und Sozialverbänden." Der Ostbeauftragte der Linken-Bundestagsfraktion, Sören Pellmann, hatte zu Montagsdemonstrationen gegen die beschlossene Gaspreisumlage aufgerufen.

Ramelow verwies im Deutschlandfunk darauf, dass sich die Initiatoren der ursprünglichen Montagsdemos in der DDR klar von den später daran anknüpfenden Aktionen der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung distanziert hätten. Da sei eine Mischung von Pegida-Anhängern, Ausländerfeinden und Putinverstehern unterwegs, sagte der Thüringer Ministerpräsident.

"Wir müssen Abstand zu Menschen halten, die die freiheitliche Gesellschaft ablehnen", sagte Ramelow, und fügte hinzu: "Wir können nicht einerseits die bürgerliche Mitte dafür kritisieren, dass sie kein Abstandsgebot einhält, wenn wir andererseits freihändig damit umgehen."

Experten warnen seit längerem davor, dass rechte Kräfte etwa aus der sogenannten Querdenker-Szene den Unmut gegen Preissteigerungen für ihre Zwecke missbrauchen könnten - und es bei Demonstrationen dann zu aggressiven Auseinandersetzungen kommt. Am Mittwochabend wurde Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei einer Veranstaltung im brandenburgischen Neuruppin, bei der er seine Entlastungspläne vorstellte, lautstark beschimpft worden. Zu Protesten hatte dabei neben der AfD auch die Linke aufgerufen.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: