Pallade Veneta - Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse

Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse


Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse
Mehr und hochpreisige Ware angelandet: Deutsche Fischer steigern Erlöse / Foto: MARCEL MOCHET - AFP/Archiv

Die deutschen Fischerinnen und Fischer haben im vergangenen Jahr mehr Fisch an Land gebracht und ihre Einnahmen um fast ein Drittel gesteigert. Die rund 1080 Schiffe der deutschen Hochsee- und Küstenfischerei landeten im Vergleich zum Vorjahr 2025 sieben Prozent mehr Fisch an, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Mittwoch mitteilte. Die Erlöse kletterten um 32 Prozent auf 236,4 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Das BLE führte die gestiegenen Einnahmen vor allem darauf zurück, dass die Betriebe öfter höherpreisige Fische wie Speisekrabbe, Kabeljau oder Schwarzen Heilbutt an Land brachten. Vor allem für die Krabbenfischerinnen und -fischer sei 2025 "mit Abstand das beste seit vielen Fangjahren" gewesen, erklärte BLE-Referatsleiter Lutz Wessendorf.

Die Erlöse für Speisekrabbe haben sich laut BLE mehr als verdoppelt. Das Jahr habe den Krabbenfischern "betriebswirtschaftlich wieder Aufschwung gegeben", sodass eine bereits eingeleitete finanzielle Krisenhilfe nicht mehr umgesetzt werden musste.

Insgesamt landeten die Betriebe im Jahr 2025 rund 173.730 Tonnen Fisch an - auf deutsche Häften entfielen davon nur gut 13.420 Tonnen, einschließlich Beifang, eingelagerter Ware, Fischmehl und Futterfisch. Mit rund 160.310 Tonnen Fisch steuerten die Fischereifahrzeuge der deutschen Betriebe ausländische Häfen an, vor allem in den Niederlanden.

F.Amato--PV

Empfohlen

Schweden: Gericht verurteilt Google zur Zahlung von 1,3 Milliarden Euro an Klarna

Der US-Konzern Google soll einem Preisvergleichsportals des schwedischen Zahldienstes Klarna wegen der Bevorzugung seiner eigenen Preisvergleichsseite in den Suchergebnissen Schadenersatz zahlen. Das zuständige Gericht in Stockholm verurteilte Google zu einer Zahlung von 14,3 Milliarden Kronen (1,3 Milliarden Euro) an das Portal Pricerunner. Dieses gelte "als geschädigt, da Google über viele Jahre hinweg seinen eigenen Preisvergleichsdienst unrechtmäßig begünstigt hat", erklärten die Richter.

Spritpreise mit Auslaufen des Tankrabatts massiv gestiegen - ADAC kritisiert scharf

Die Spritpreise an den deutschen Tankstellen sind mit Auslaufen des Tankrabatts massiv angestiegen. Bereits am Dienstagmittag, als die Steuersenkung auf Diesel und Benzin noch galt, hoben die Tankstellen die Preise im bundesweit stark an, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Anschließend sanken die Preise nur leicht - um dann am Mittwochmittag erneut stark anzusteigen.

Rekordwert im ersten Halbjahr: Erneuerbare deckten 58 Prozent des Stromverbrauchs

Die erneuerbaren Energiequellen haben laut vorläufigen Berechnungen im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt. "Ein Plus von fast drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und ein neuer Rekordwert", erklärte der Bundesverband de Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch. Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen 152,2 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom, vor allem Windanlagen auf See produzierten demnach deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum.

Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt - Überarbeitung umstritten

Das Bundesbildungsministerium hat das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufgelegt und die dazu geltenden neuen Förderkriterien veröffentlicht. Interessierte Organisationen könnten sich ab sofort über die aktualisierten Abläufe und Kriterien informieren und ab August digital ihre Projektideen einreichen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Externe Gutachter sehen sich anschließend die eingereichten Bewerbungen ab - ausgewählte Träger dürfen dann ab Oktober konkrete Anträge stellen.

Textgröße ändern: