Pallade Veneta - Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu

Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu


Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu
Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu / Foto: Richard A. Brooks - AFP

Nach einem Angriff auf einen saudiarabischen Öltanker im Roten Meer ist der Ölpreis massiv angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent steuerte am Donnerstag auf die symbolische Marke von 100 Dollar zu. Die Sorge vor einer Ausweitung des Iran-Konflikts sorgte für große Unsicherheit an den Märkten.

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Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen sprach von zwei saudiarabischen Tankern, die sie im Roten Meer angegriffen hätten. Aus Saudi-Arabien hieß es, ein Schiff sei getroffen worden und ein Feuer an Bord ausgebrochen. Damit entwickelt sich im Zuge des Iran-Krieges offenbar eine weitere Front.

"Schon seit mehreren Wochen haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus lahmgelegt", erklärte die DZ-Bank-Analystin Linda Yu. Nun weite sich die Krise auf das Rote Meer aus.

Für Riad ist das verheerend: "Bislang konnte Saudi-Arabien einen Großteil seiner Exporte über Pipelines zum Roten Meer umleiten", erklärte Yu. "Sollte neben Hormus nun auch die Meerenge Bab al-Mandab dauerhaft blockiert werden, müssten Tanker den Umweg Südafrika nehmen." Für diesen Fall halte sie einen Brent-Preis von über 120 Dollar pro Barrel für realistisch.

A.Tucciarone--PV

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Neuer britischer Premier Burnham kündigt Steuersenkung für Pubs an

Pubs, Diskotheken und Konzert-Locations in Großbritannien sollen künftig weniger Steuern zahlen. Der neue britische Premierminister Andy Burnham kündigte am Donnerstag eine Senkung der Gewerbesteuer für diese Betriebe um 20 Prozent an. Gegenfinanzieren will der Premier dies nach eigenen Angaben mit Mehrbelastungen für Unternehmen, "die keinen positiven Beitrag für die Gemeinden leisten", etwa E-Zigaretten-Geschäfte.

EZB lässt Leitzinsen unverändert

Nach der Leitzinserhöhung im Juni zur Eindämmung der durch den Iran-Krieg gestiegenen Inflation ist die Europäische Zentralbank (EZB) nun vorerst wieder auf einen abwartenden geldpolitischen Kurs eingeschwenkt. Wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, bleibt der auch für Sparer wichtige Einlagenzinssatz weiterhin bei 2,25 Prozent. Auch die beiden anderen Zinssätze belässt die Zentralbank auf ihrem bisherigen Niveau.

Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat die geplante Neuausrichtung der Demokratieförderung und die Streichung bestimmter Förderprojekte gegen Kritik verteidigt. Nicht weitergeführt würden zukünftig beispielsweise "Innovationsprojekte", bei denen "Vielfalt" als eigenständiges Förderziel gegolten habe, sagte Prien der Wochenzeitung "Zeit". "Vielfalt allein" sei aus ihrer Sicht "kein ausreichendes Förderziel". Sie wolle "mehr die stille Mitte erreichen".

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