Pallade Veneta - Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise

Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise


Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise
Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise / Foto: Mark RALSTON - AFP/Archiv

Angesichts weiterer Rückrufe von Tiefkühlbeeren durch Supermärkte, weil sie möglicherweise mit Noroviren belastet sind, haben Verbraucherschützer Warnhinweise auf den Verpackungen gefordert. "Das Risiko ist seit Jahren bekannt. Trotzdem fehlt auf manchen Produkten weiterhin der eindeutige Hinweis, die Beeren vor dem Essen ausreichend zu erhitzen", erklärte die Verbraucherzentrale Bayern am Dienstag.

Textgröße ändern:

"Noroviren werden durch das Tiefkühlen nicht abgetötet", erklärte Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. "Nur gründliches Erhitzen schützt vor einer Infektion. Besonders für Kinder, Schwangere sowie ältere und kranke Menschen stellten die Viren ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Bislang haben Aldi, Lidl und Netto Rückrufe veranlasst. Rewe und Globus hatten zudem kürzlich ähnliche Produkte wegen der Belastung mit Hepatitis-A-Viren zurückgerufen. "Wenn ein Hersteller für mehrere Handelsketten produziert, ist damit zu rechnen, dass nach und nach weitere betroffene Produkte bekannt werden", erklärte die Verbraucherzentrale dazu.

Die Organisation kritisierte zudem, dass auf den Internetseiten der Unternehmen auch Rezepte zu finden seien, in denen Tiefkühlbeeren ohne vorheriges Erhitzen verwendet werden - etwa für Smoothies. "Das sendet widersprüchliche Signale und kann vermeidbare Gesundheitsrisiken verursachen", erklärte Krehl. Es brauche nun Hinweise auf den Verpackungen, die zudem nicht durch digitale Angebote unterlaufen werden.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Coca-Cola meldet starkes Gewinnplus dank der Fußballweltmeisterschaft

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola hat nach eigenen Angaben deutlich von der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko profitiert. Der Nettogewinn im zweiten Quartal legte im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 4,42 Milliarden Dollar zu, wie Coca-Cola am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 13,38 Milliarden Dollar (11,8 Milliarden Euro).

Frankreich: Neuer Nationaltrainer Zidane will gegen Rassismus im Fußball kämpfen

Der neue französische Nationaltrainer Zinédine Zidane hat den Kampf gegen Rassismus im Fußball zu einer seiner Prioritäten erklärt. "Wir müssen gegen Rassismus vorgehen - jeder auf seine Weise", sagte der 54-Jährige am Dienstag bei seiner Vorstellung als Chefcoach der französischen Fußball-Nationalmannschaft der Männer in Paris. Mitglieder des Teams waren in den vergangenen Jahren immer wieder rassistisch angefeindet worden.

Chinas Erfolge in der Chipindustrie: Kursverluste bei Halbleiterfirmen weltweit

Chinas jüngste Erfolge in der Chipindustrie und die Zweifel an den immensen Investitionen in die Künstliche Intelligenz (KI) haben die Kurse von Halbleiter- und KI-Unternehmen weltweit einbrechen lassen. In Südkorea und in Japan waren die Verluste am Dienstag besonders hoch. Das US-Portal "The Information" hatte über einen Technologiesprung bei Maschinen für die Chipproduktion in China berichtet.

Bundesregierung kann Klimawirkung von neuem Heizungsgesetz weiter nicht beziffern

Die Bundesregierung kann die Wirkung des neuen Heizungsgesetzes auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen weiterhin nicht beziffern. "Eine Abschätzung der Klimawirkung des Gesetzes benötigt noch Zeit", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium auf eine entsprechende Anfrage des Grünen-Abgeordneten Alaa Alhamwi, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag.

Textgröße ändern: