Pallade Veneta - Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert

Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert


Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert
Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert / Foto: Igor IVANKO - AFP/Archiv

Knapp zwei Monate nach dem Beginn von Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland infolge ukrainischer Angriffe sind in mehreren Regionen die Beschränkungen wieder aufgehoben oder gelockert worden. Am Montag und Dienstag wurden die Maßnahmen in mindestens sieben Regionen aufgehoben oder gelockert, wie aus Angaben der Behörden und Medienberichten hervorging. Darunter waren die Hauptstadt Moskau, die zweitgrößte Metropole St. Petersburg sowie stark betroffene Regionen im Süden.

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In Moskau und St. Petersburg hoben die Mineralölkonzerne Lukoil, Teboil und Gazprom Neft die Abgabebeschränkungen an ihren Tankstellen vollständig oder teilweise auf, wie das Fachmedium Infotek berichtete. Laut örtlichen Medienberichten wurden die Einschränkungen auch in den Regionen Rostow, Wolgograd, Stawropol und Krasnodar im Südwesten sowie in der Region Omsk in Sibirien gelockert oder aufgehoben.

Der für Energie zuständige russische Vizeregierungschef Alexander Nowak hatte bereits am Samstag angegeben, dass sich die Lage "schrittweise" stabilisiere. Mehrere Raffinerien hätten nach ukrainischen Angriffen ihre "Tätigkeit wieder aufgenommen". Die Lage bei der Kraftstoffversorgung habe sich auch für Landwirte "deutlich verbessert".

Die Ukraine greift immer wieder Raffinerien und Öllager in Russland mit Drohnen an. Nach Darstellung Kiews erfolgen die Angriffe als Vergeltung für russische Angriffe auf Ziele in der Ukraine. Die ukrainischen Attacken führten zuletzt in mehreren Regionen Russlands sowie auf der annektierten Halbinsel Krim zu Kraftstoffmangel.

Daher wurden seit Anfang Juni in zahlreichen Regionen Obergrenzen bei der pro Kunde abgegebenen Kraftstoffmenge eingeführt. An einigen Orten wurde das Auffüllen von Kanistern verboten. Vielerorts bildeten sich an Tankstellen lange Fahrzeugschlangen.

Zudem veranlassten die Behörden ein Aussetzen der Ausfuhr von Benzin und Diesel. Das Exportverbot gilt vorerst weiter. Russland ist einer der weltweit größten Rohölproduzenten.

B.Fortunato--PV

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