Pallade Veneta - Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden

Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden


Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden
Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP/Archiv

Zur erneut rückläufigen Zahl der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung im vergangenen Jahr hat das Statistische Bundesamt am Donnerstag weitere Einzelheiten mitgeteilt. "Auffällig ist, dass die Zahl der deutschen Auszubildenden um sechs Prozent oder 25.600 sank", erklärte das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden. Die Zahl der Azubis ohne deutsche Staatsangehörigkeit stieg hingegen um 18 Prozent oder 12.400 Menschen.

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Bereits im April hatte das Bundesamt vermeldet, dass 2025 erneut weniger Azubis als im Vorjahr eine duale Berufsausbildung begannen. Die vorläufigen Zahlen bestätigten die Statistiker nach endgültigen Ergebnissen nun im Wesentlichen: Insgesamt nahmen im vergangenen Jahr 461.900 Menschen eine duale Berufsausbildung auf - 2,8 Prozent oder 13.100 Menschen weniger als im Vorjahr. Auch 2024 war die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gesunken (minus 1,0 Prozent). In den Jahren zuvor hatte es hingegen noch Zuwächse gegeben.

Mit Blick auf die Neuverträge von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit hob das Bundesamt Donnerstag hervor, dass sich diese binnen zehn Jahren verdoppelten. Nach knapp 38.800 Neuverträgen 2015 waren es 2025 demnach 82.400. Wie schon im Vorjahr lasse sich hierbei ein Anstieg bei Menschen mit ukrainischer (plus 64 Prozent auf 9500), und vietnamesischer (plus 36 Prozent auf 9600) Staatsangehörigkeit feststellen, erklärte die Statistikbehörde. Zuwächse habe es auch bei Menschen mit türkischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit mit plus 48 beziehungsweise plus 47 Prozent gegeben.

Wie das Bundesamt weiter ausführte, unterscheidet sich die Berufswahl von Azubis mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit teils. Während bei den Männern bei beiden Gruppen der Kfz-Mechatroniker an erster Stelle liegt, wählten Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit 2025 mit Abstand am häufigsten medizinische Ausbildungsberufe. Erst als dritthäufigste Wahl findet sich demnach die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, die bei den deutschen Frauen auf Platz eins rangiert.

E.Magrini--PV

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