Pallade Veneta - Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an

Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an


Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an
Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle werden die Ermittlungen fortgeführt. Die Maßnahmen im Zusammenhang mit einem zweiten verdächtigen Objekt dauerten am Donnerstag an, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sagte. Auch eine Sprecherin des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) betonte, die Spurensuche auf dem Flughafengelände sei am Donnerstag fortgesetzt worden.

Textgröße ändern:

In der Nacht zum Mittwoch wurde eine Drohne mit Sprengladung am Flughafen Leipzig/Halle von einem Flughafenmitarbeiter im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt. Experten der Bundespolizei entschärften die Sprengladung. Berichten zufolge befanden sich in der Nähe vier ukrainische Flugzeuge.

Der Flugverkehr wurde nach dem Fund zwischenzeitlich eingestellt, mehrere Maschinen wurden umgeleitet. Eines der Flugzeuge, das wegen der Sperrung durchstarten musste und Richtung Hannover flog, stieß nahe Leipzig mit einem weiteren Flugobjekt zusammen. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz auch für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach am Mittwochabend von einem "neuen Bedrohungsszenario". Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen sei von einem "hybriden Anschlagsszenario" auszugehen. Dobrindt zufolge weisen die bisherigen Erkenntnisse nicht auf ein amateurhaftes Vorgehen hin, die Bedrohungslage sei "sehr professionell vorbereitet" worden. Das setze "ein hohes Maß an Technikerfahrung" und auch Erfahrung im Umgang mit Sprengstoff voraus.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Passagierverkehr an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr gesunken

Auf Deutschlands Flughäfen sind im ersten Halbjahr weniger Menschen angekommen und abgeflogen. 97,7 Millionen Passagiere nutzten die Flughäfen und damit 0,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Donnerstag mit. Zugleich sei das Sitzplatzangebot für Flüge ab Deutschland um ein Prozent gesunken, das entspreche 85 Prozent des Niveaus vor der Coronapandemie.

Übernahmekampf: Commerzbank geht mit Rekordergebnis in Gespräche mit der Unicredit

Mit einem Rekordergebnis im Rücken verhandelt die Commerzbank mit der italienischen Großbank Unicredit über die geplante Übernahme. Dazu "haben wir Gespräche aufgenommen", sagte Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp am Donnerstag bei Vorlage der Halbjahresbilanz. Sie will am bisherigen Geschäftsmodell der Bank festhalten - der Plan von Unicredit für die Commerzbank berge "erhebliche Umsetzungsrisiken", warnte sie.

E-Auto-Boom setzt sich auch im Juli fort - Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend

Der Aufwärtstrend auf dem Neuwagenmarkt hat sich auch im Juli fortgesetzt - mit einem deutlichen Plus vor allem bei E-Autos. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Donnerstag in Flensburg mitteilte, legten die Neuzulassungen von Elektro-Pkw um 61,7 Prozent auf rund 78.600 Fahrzeuge zu. Gemessen an allen Neuzulassungen entspricht dies einem Anteil von 29,3 Prozent.

Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden

Zur erneut rückläufigen Zahl der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung im vergangenen Jahr hat das Statistische Bundesamt am Donnerstag weitere Einzelheiten mitgeteilt. "Auffällig ist, dass die Zahl der deutschen Auszubildenden um sechs Prozent oder 25.600 sank", erklärte das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden. Die Zahl der Azubis ohne deutsche Staatsangehörigkeit stieg hingegen um 18 Prozent oder 12.400 Menschen.

Textgröße ändern: