Pallade Veneta - SPD-Rentenexpertin Klose will Übergangszeit bei Aus für "Rente mit 63"

SPD-Rentenexpertin Klose will Übergangszeit bei Aus für "Rente mit 63"


SPD-Rentenexpertin Klose will Übergangszeit bei Aus für "Rente mit 63"
SPD-Rentenexpertin Klose will Übergangszeit bei Aus für "Rente mit 63" / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die SPD-Rentenexpertin Annika Klose hat mit Blick auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente für Menschen mit mindestens 45 Versicherungsjahren eine fünfjährige Übergangszeit gefordert. Die Reformkommission für die gesetzliche Rente habe das Aus für die sogenannte "Rente mit 63" zwar empfohlen, aber "unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlich gebotenen Vertrauensschutzes", sagte Klose den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Rentenfragen bedeutete dies in der Regel fünf Jahre."

Textgröße ändern:

Wichtig seien bei dieser Änderung "verlässliche Regelungen" und eine "Planbarkeit der Altersvorsorge", sagte Klose, die eine der stellvertretenden Vorsitzenden der Rentenkommission war. "Entsprechend ist eine Ausgestaltung mit langen Übergangsfristen sinnvoll und geboten." Berücksichtigt werden müssten beispielsweise auch bereits abgeschlossene Altersteilzeitverträge. Klose äußerte die Erwartung, dass es über die genaue Ausgestaltung noch intensive Diskussionen geben werde.

Derzeit können gesetzlich Rentenversicherte, die 45 Versicherungsjahre aufweisen, abschlagsfrei vorzeitig in Rente gehen. Voraussetzung dafür war bei Einführung der Regelung zudem ein Mindestalter von 63 Jahren, dieses steigt seither jedoch kontinuierlich an. Ab dem Geburtsjahrgang 1964 beträgt das Mindestalter 65 Jahre. Die Bundesregierung plant diese Regelung nun abzuschaffen, wogegen es auch aus den Koalitionsparteien SPD und CDU heftigen Widerstand gibt. Eine Rolle spielen in der Debatte auch mögliche Härtefallregelungen, die von der Rentenkommission ebenfalls empfohlen wurden.

C.Conti--PV

Empfohlen

Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen

US-Präsident Donald Trump will Geheimdienstdirektor Jay Clayton offenbar zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) ernennen. Die Sender CNN, CBS News und andere Medien berichteten am Freitag, Trump werde den 60-Jährigen voraussichtlich in Kürze nominieren.

Studie offenbart Gewinne des niederländischen Königshauses durch Kolonialismus

Der niederländische König Willem-Alexander hat sich am Freitag zutiefst beeindruckt von den Ergebnissen einer Studie über die Profite des Königshauses aus Kolonialismus und Sklaverei gezeigt. Die vom König 2022 in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Königshaus den Kolonialismus über Jahrhunderte als rechtmäßige Quelle der Bereicherung für das Land betrachtete.

Macron: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Die G7-Länder haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. US-Präsident Donald Trump hatte die europäischen Partner zur Freigabe von Reserven gedrängt, um die Verbraucherpreise zu senken.

Spanisches Parlament lehnt Regierungspläne gegen Wohnungsnot ab 

Das spanische Parlament hat die Vorhaben der Regierung zur Bekämpfung der Wohnungsnot zurückgewiesen. In zwei getrennten Abstimmungen am Freitag verweigerte die Mehrheit der Abgeordneten den beiden vom Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez auf den Weg gebrachten Dekreten die erforderliche Zustimmung. In Spanien finden seit Tagen Proteste gegen die hohen Mieten und den Wohnungsmangel statt, die Regierung hatte den Menschen daher Verbesserungen beim Mieterschutz zugesagt.

Textgröße ändern: