Pallade Veneta - Landwirtschaftsminister Rainer: Lebensmittel werden wegen Dürre nicht sofort teurer

Landwirtschaftsminister Rainer: Lebensmittel werden wegen Dürre nicht sofort teurer


Landwirtschaftsminister Rainer: Lebensmittel werden wegen Dürre nicht sofort teurer
Landwirtschaftsminister Rainer: Lebensmittel werden wegen Dürre nicht sofort teurer / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Lebensmittel wie Brot und Fleisch werden nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) wegen der Trockenheit in Deutschland nicht sofort teurer. "Ich gehe nicht davon aus, dass es sofort teurer wird, weil die Lebensmittelpreise hängen auch noch von vielen anderen Faktoren ab - von der Lieferkette, vom Transport, von der Erzeugung", sagte Rainer am Dienstag im "Morgenmagazin" des ZDF.

Textgröße ändern:

Wie groß die Schäden genau sind, steht noch nicht fest. Rainer sagte zur Forderung des Bauernverbands nach Soforthilfen, "ohne belastbare Daten können wir schlecht Hilfe leisten". Die Regierung habe aber die Folgen der Dürre "genau im Auge" und werde "so gut es geht und so schnell es auch geht, passgenaue Hilfen anbieten", sagte er weiter. Der Deutsche Bauernverband (DBV) veröffentlicht am Dienstag eine Erntebilanz.

Rainer will Ende August amtliche Erntedaten vorlegen. Der "Rheinischen Post" vom Dienstag sagte der Landwirtschaftsminister: "Ich klopfe an jede Tür, an der Hilfe möglich ist." So habe er auch dem EU-Agrarkommissar die "besorgniserregende Situation auf unseren Äckern und Weiden geschildert und deutlich gemacht, dass im Ernstfall auch Europa gefordert ist".

Zum Vorstoß der SPD, die Verfassung zugunsten des Hitzeschutzes zu ändern, sagte der CSU-Politiker, bei der Kabinettsklausur in der kommenden Woche "haben wir auch die Zeit, dieses Thema zu diskutieren". Es sei "auf alle Fälle ein Thema, über das wir diskutieren müssen". Er werde dann seine "Forderungen aus dem Bauernstand auf den Tisch legen".

Er lasse nicht zu, dass die Landwirtschaft bei einem Hitzeaktionsplan ignoriert werde, sagte Rainer. "Die Landwirtschaft sind nämlich diejenigen, die am stärksten davon in Mitleidenschaft gezogen werden." Sie produzierten "tagtäglich für uns hervorragendste Lebensmittel".

O.Merendino--PV

Empfohlen

Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen

US-Präsident Donald Trump will Geheimdienstdirektor Jay Clayton offenbar zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) ernennen. Die Sender CNN, CBS News und andere Medien berichteten am Freitag, Trump werde den 60-Jährigen voraussichtlich in Kürze nominieren.

Studie offenbart Gewinne des niederländischen Königshauses durch Kolonialismus

Der niederländische König Willem-Alexander hat sich am Freitag zutiefst beeindruckt von den Ergebnissen einer Studie über die Profite des Königshauses aus Kolonialismus und Sklaverei gezeigt. Die vom König 2022 in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Königshaus den Kolonialismus über Jahrhunderte als rechtmäßige Quelle der Bereicherung für das Land betrachtete.

Macron: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Die G7-Länder haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. US-Präsident Donald Trump hatte die europäischen Partner zur Freigabe von Reserven gedrängt, um die Verbraucherpreise zu senken.

Spanisches Parlament lehnt Regierungspläne gegen Wohnungsnot ab 

Das spanische Parlament hat die Vorhaben der Regierung zur Bekämpfung der Wohnungsnot zurückgewiesen. In zwei getrennten Abstimmungen am Freitag verweigerte die Mehrheit der Abgeordneten den beiden vom Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez auf den Weg gebrachten Dekreten die erforderliche Zustimmung. In Spanien finden seit Tagen Proteste gegen die hohen Mieten und den Wohnungsmangel statt, die Regierung hatte den Menschen daher Verbesserungen beim Mieterschutz zugesagt.

Textgröße ändern: