Pallade Veneta - Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September

Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September


Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September
Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Der Rat der EU-Länder hat die Menschen in Europa dazu aufgefordert, über das Design der neuen Euro-Banknoten abzustimmen. Die Online-Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) laufe noch bis zum 21. September, erklärte der Rat am Dienstag in Onlinediensten. Auf der Website der EZB können Teilnehmer der Umfrage die zehn verschiedenen Entwürfe für die Banknoten ansehen und bewerten.

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Zur Auswahl stehen fünf Designs mit berühmten Europäerinnen und Europäern sowie fünf zum Thema Vögel und Flüsse.

Den Fünf-Euro-Schein ziert die Sängerin Marie Callas, auf dem Zehn-Euro-Schein ist der Komponist Ludwig van Beethoven abgebildet, die Physikerin Marie Curie ist auf dem 20-Euro-Schein zusehen. Als weitere Persönlichkeiten wurden der Schriftsteller Miguel de Cervantes (50 Euro), Renaissance-Künstler Leonardo da Vinci (100 Euro) und die Schriftstellerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner (200 Euro) ausgewählt. Auf der Rückseite der neuen Scheine könnten dann verschiedene kulturellen Aktivitäten und Kulturstätten zu sehen sein.

Die Natur-Scheine schmücken unter anderem ein Mauerläufer (fünf Euro), ein Eisvogel (zehn Euro) und ein Säbelschnäbler (100 Euro). Sollten am Ende die Naturmotive ausgewählt werden, wäre die Rückseite europäischen Institutionen wie dem EU-Parlament oder dem Europäischen Gerichtshof vorbehalten.

Die Designs reichen von sachlich-realistischen Darstellungen zu verspielten Kunstdrucken. Teilnehmer der Umfrage können auswählen, ob ihnen ein Entwurf gefällt oder nicht und dies anhand vorgegebener Antworten begründen.

Der EZB zufolge wurden die zehn Design-Vorschläge von einer Jury aus 21 Experten aus mehr als 1200 Bewerbungen ausgewählt. Neben der Online-Befragung hat die Zentralbank noch eine repräsentative Umfrage bei einem Meinungsforschungsinstitut in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres veröffentlicht werden, nachdem der EZB-Rat die Entscheidung über das neue Design gefällt hat.

Y.Destro--PV

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