Pallade Veneta - RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig

RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig


RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig
RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren in Deutschland bewegen sich laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) zu wenig. 78 Prozent sind davon betroffen, wie das RKI am Mittwoch in Berlin mitteilte. Demnach kommen chronische Erkrankungen bei Menschen über 65 Jahren häufig vor. Sie hängen mit verhaltensbedingten Risikofaktoren zusammen - wie zum Beispiel Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen, starkes Übergewicht oder Alkoholkonsum.

Textgröße ändern:

72 Prozent der Befragten ab 65 Jahren essen laut Auswertung zu wenig Obst und Gemüse. Mehr als die Hälfte trank in der Woche vor der Befragung Alkohol. Jeder Fünfte hat starkes Übergewicht und jeder Zehnte raucht.

Häufig bleibt es nicht bei einem Risikofaktor. 83 Prozent der Befragten leben mit mindestens zwei der Risikofaktoren. Jeder erfüllt im Schnitt 2,4 Faktoren. Nur zwei Prozent haben keinen der Risikofaktoren.

Am häufigsten tritt die Kombination aus Alkohol, zu wenig Obst und Gemüse und zu wenig Bewegung auf. 22 Prozent leben mit diesen drei Risikofaktoren gleichzeitig. 16 Prozent essen zu wenig Obst und Gemüse und bewegen sich zu wenig. Bei acht Prozent wurde nur zu wenig Bewegung festgestellt.

Laut RKI sollte Prävention nicht nur beim Verhalten des Einzelnen ansetzen. Es sei darüber hinaus wichtig, gesunde Lebensbedingungen für alle zu schaffen und gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern. Die Erhebung lief von Frühjahr 2021 bis Frühjahr 2023.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Autoindustrie fordert von Gewerkschaften mehr Veränderungsbereitschaft

Mit Blick auf den von der IG Metall ausgerufenen Aktionstag am Montag fordert die Autoindustrie von den Arbeitnehmervertretern mehr Veränderungsbereitschaft. Wer sich dem trotz der aktuellen Krise verweigere, "verleugnet die Realität", schrieb die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Sonntag). Der internationale Wettbewerb erfordere Veränderungen von allen.

EY: Deutsche Autokonzerne im Sinkflug

Mit der deutschen Autoindustrie geht es weiter bergab. Eine am Sonntag veröffentlichte Untersuchung der Beratungsfirma EY attestiert den deutschen Herstellern entgegen dem Markttrend sinkende Umsätze, einen Gewinneinbruch und "Margen im Sinkflug". Demnach bricht Volkswagen, BMW und Mercedes weiterhin weitgehend ungebremst das wichtige China-Geschäft weg.

Wirtschaftsweise Grimm nennt neuen Tankrabatt "zynisch"

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Entscheidung der Bundesregierung für einen neuen Tankrabatt scharf kritisiert. Es sei "zynisch", auf Kosten der jungen Generation das Fahren von Autos mit Verbrennungsmotor zu subventionieren, sagte die Ökonomin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntagsausgabe).

Bericht: Geheime Technik von US-Tarnkappenjet F-35 nach Hongkong umgeleitet

Geheime Technik des hochmodernen US-Tarnkappenjets F-35 ist einem Medienbericht zufolge womöglich China in die Hände gefallen. Die Plattform Politico berichtete am Freitag, dass eine Ladung mit Teilen des Flugzeugs, darunter die Cockpithaube mit der Tarnkappentechnologie, auf dem Weg von Australien in die USA nach Hongkong umgeleitet wurde und seither als vermisst gilt. Der Tarnkappen-Jet F-35 gilt als das modernste Kampfflugzeug der Welt, erst am Freitag nahm Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den ersten Jet für die Bundeswehr in Empfang.

Textgröße ändern: