Pallade Veneta - EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein

EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein


EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein
EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein / Foto: JUSTIN SULLIVAN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die gängigen Süßstoffe in Light-Getränken und zuckerfreiem Kaugummi sind nach Einschätzung der EU-Behörde für Ernährungssicherheit (Efsa) unbedenklich. Die zuständigen Experten fanden in einer regulären Überprüfung "keine Sicherheitsbedenken" im Zusammenhang mit aktuell üblichen Konzentrationen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte 2023 zu Mäßigung gemahnt.

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Aspartam (E 951), Acesulfam K (E950) und eine Mischung der beiden Stoffe mit der Kennnummer E 962 sind synthetisch hergestellte Süßstoffe, die sich in zahlreichen Lebensmitteln finden. Darunter sind vor allem Light-Getränke, Backwaren, Milchprodukte, Frühstücksflocken, zuckerfreie Kaugummi, löslicher Kaffee, Pudding und Fertiggerichte. Sie sind auch in zahlreichen Medikamenten enthalten.

Die empfohlene Tagesdosis liegt laut WHO bei maximal 40 Milligramm Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht, für Acesulfam K liegt die Empfehlung bei maximal 15 Milligramm. Um solche Werte zu erreichen, müsste ein Mensch jeden Tag grob ein Dutzend Getränkedosen zu sich nehmen. Die Efsa geht davon aus, dass das über alle Altersgruppen hinweg auf kaum jemanden zutrifft.

In Mengen über der empfohlenen Tagesdosis geht die WHO davon aus, dass der Süßstoff Aspartam "möglicherweise krebserregend" sein könnte. Die Organisation Foodwatch nannte die Entscheidung der Efsa deshalb einen "Skandal". Die EU-Behörde berücksichtige die möglichen Folgen für die Gesundheit nicht ausreichend, kritisierte die Organisation.

F.Amato--PV

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