Pallade Veneta - Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen

Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen


Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen
Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen / Foto: Ludovic MARIN - AFP/Archiv

Ein deutsch-französisches Raumflugzeug soll in der Zukunft Astronauten ins All bringen. Das Raumflugzeug namens Vortex, das gemeinsam vom französischen Unternehmen Dassault und dem deutschen Raumfahrtkonzern OHB entwickelt wird, sei "ausdrücklich für den bemannten Raumflug vorgesehen", sagte der stellvertretende OHB-Vorstandsvorsitzende Markus Moeller am Dienstag bei einem Treffen mit Fachjournalisten in Paris.

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Bis 2028 soll ein Demonstrator entwickelt werden, um die Bedingungen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre, die Hitzebeständigkeit der Materialien und die Landung zu testen. Ein Prototyp ist für 2031 geplant. Für einen bemannten Flug gibt es noch kein Datum.

Vortex versteht sich als Alternative zu Raumkapseln. Das Fluggerät soll nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre gezielt auf einer Landebahn landen können.

OHB war im Mai in das Vorhaben eingestiegen, das Dassault im Jahr zuvor auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget vorgestellt hatte. die französische Regierung unterstützt es. Ein europäischer Zugang zum All war in der vergangenen Woche ein prominentes Thema auf einem von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einberufenen Raumfahrttreffen.

Vortex ist ein neues deutsch-französisches Projekt nach dem Scheitern des gemeinsam entwickelten Luftkampfsystems FCAS, an dem Dassault für die französische und Airbus für die deutsche Seite beteiligt waren. Das Vorhaben wurde unter anderem wegen eines Kompetenzstreits der beteiligten Unternehmen aufgegeben. "Was bei FCAS nicht gelungen ist, schaffen wir hoffentlich bei Vortex", sagte Dassault-Chef Eric Trappier im Mai.

G.Riotto--PV

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