Pallade Veneta - VW-Gremien wollen am Montag über Börsengang von Porsche beraten

VW-Gremien wollen am Montag über Börsengang von Porsche beraten


VW-Gremien wollen am Montag über Börsengang von Porsche beraten
VW-Gremien wollen am Montag über Börsengang von Porsche beraten / Foto: Christian Petersen - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der VW-Konzern stellt die Weichen für einen Börsengang von Porsche: Am Montag wollen sich Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns mit der Frage befassen, ob sie das Tochterunternehmen Porsche Ende September oder Anfang Oktober an die Börse bringen, wie ein Sprecher am Samstag mitteilte. Ein Börsengang sei nur mit Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat möglich. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht getroffen.

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Im Februar hatte VW mitgeteilt, einen Börsengang zu prüfen. Mit dem Erlös will Porsche unter anderem seine Elektroauto-Strategie finanzieren. Den Angaben vom Samstag zufolge sollen die Gremien am Montag auch darüber beraten, 25 Prozent plus eine Aktie der Stammaktien der Porsche AG an die Porsche Automobil Holding SE zu verkaufen.

Die Sportwagenmarke Porsche gehört zu 100 Prozent zu Volkswagen. Der zweitgrößte Autohersteller der Welt wiederum wird kontrolliert von der Porsche Automobil Holding SE, über welche die Familien Porsche und Piëch eine Stimmenmehrheit von 53,3 Prozent bei Volkswagen haben.

Damit bekämen die Eigner-Familien über einen Börsengang wieder Zugriff auf Porsche. Der Sportwagenbauer war nach der verlorenen Übernahmeschlacht vor fast zehn Jahren an VW gegangen.

VW will in den Umbau zur Elektromobilität 35 Milliarden Euro investieren. Bis 2025 will VW der weltweit größte Anbieter von E-Autos sein, bis 2030 soll die Hälfte aller verkauften Autos elektrisch fahren.

Volkswagen vereint zwölf Marken unter seinem Dach - dazu gehören neben der Kernmarke VW unter anderem auch Audi, Porsche, Seat und Skoda. Porsche gilt als wertvollste der VW-Marken.

L.Barone--PV

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