Pallade Veneta - Eingesammelte Bioabfälle zwischen 2010 und 2020 um fast ein Viertel gestiegen

Eingesammelte Bioabfälle zwischen 2010 und 2020 um fast ein Viertel gestiegen


Eingesammelte Bioabfälle zwischen 2010 und 2020 um fast ein Viertel gestiegen
Eingesammelte Bioabfälle zwischen 2010 und 2020 um fast ein Viertel gestiegen / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Die deutschen Entsorgungsunternehmen sammeln immer mehr Bioabfälle ein. Zwischen 2010 und 2020 stieg in Privathaushalten, in der Gastronomie und in öffentlichen Gärten und Parks der eingesammelte Biomüll um rund 23,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Mit den Abfällen wird unter anderem Biogas produziert, das mit knapp sechs Prozent der gesamten Stromproduktion mittlerweile eine wichtig Energiequelle darstellt.

Textgröße ändern:

Garten- und Parkabfälle machten demnach knapp die Hälfte der von den Abfallentsorgungsanlagen angenommenen Bioabfälle aus, gefolgt von den Abfällen aus der Biotonne mit 42,4 Prozent und biologisch abbaubaren Küchen- und Kantinenabfällen mit 8,2 Prozent. Im Corona-Jahr 2020 hatte es hier dem Statistikamt zufolge bedeutende Verschiebungen gegeben: Während das Aufkommen an Abfällen aus der Biotonne stark zunahm, ging die Menge anderer Bioabfälle teils deutlich zurück.

Aus eingesammelten Bioabfällen wurden im Jahr 2020 unter anderem 4,8 Millionen Tonnen Kompost und 746,6 Millionen Kubikmeter Biogas gewonnen, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Mit Biogas auch aus landwirtschaftlichen Anlagen wurden demnach 34,5 Milliarden Kilowattstunden Bruttostrom erzeugt - 5,8 Prozent der gesamten Bruttostromerzeugung in Deutschland.

Aufgrund einer neuen EU-Vorgabe musste Deutschland für 2020 zudem erstmals auch Angaben zur Kompostierung in Privathaushalten erstellen. Die Statistiker schätzen, dass etwa 2,6 Millionen Tonnen Bioabfälle privat kompostiert wurden - rund 31 Kilogramm pro Einwohner.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

E-Auto-Prämie: Rund 100.000 Anträge bewilligt

Mehr als vier Monate nach dem Start der neuen E-Auto-Prämie sind rund 100.000 Anträge auf die Förderung bewilligt worden. Das teilte das Bundesumweltministerium am Sonntag im Onlinedienst Instagram mit. Demnach fahren neun von zehn geförderten Autos batterieelektrisch. "Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und jetzt schon 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen", sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der "Bild"-Zeitung von Montag.

Umfrage: Stimmung in der Autoindustrie deutlich verdüstert

Die Stimmung bei den deutschen Autobauern hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts stark verdüstert. "Die Automobilindustrie steckt weiterhin in der Krise", erklärte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl am Montag. Der Geschäftsklimaindex des Münchner Instituts für die Branche sank den Angaben nach von minus 22 Zählern im August auf minus 35 Punkte im September.

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

Textgröße ändern: