Pallade Veneta - Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung

Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung


Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung
Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Besonders kriminalitätsbelastete Orte in Berlin sollen künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht werden. Zunächst soll das System am Kottbusser Tor in Kreuzberg installiert werden, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Nach einer etwa vierwöchigen Konfigurationsphase werde der Testbetrieb des Pilotprojekts gestartet. Später folgten weitere kriminalitätsbelastete Orte in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.

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Das System arbeitet laut Polizei mit sogenannter semantischer und räumlicher KI. Diese kann nicht nur erkennen, dass sich etwas bewegt, sondern auch, wie sich etwas zueinander bewegt. "Dadurch erkennt das System zum Beispiel, ob eine Person stürzt oder ob ein Fußball getreten wird", hieß es. Auf diese Weise würden weniger Fehlhinweise generiert.

Die KI soll etwa Gewaltsituationen der Polizei melden. "Der Hinweis erfolgt bei dem KI-System über einen grundsätzlich inaktiven/schwarzen Bildschirm, der nur im Fall eines von der KI erkannten Ereignisses aktiviert wird (Anlassbetrieb)", hieß es. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte werde berücksichtigt. Sensible Bereiche wie Hauseingänge oder Fensterfronten würden unkenntlich gemacht.

"Die Polizei Berlin steht vor der Herausforderung, mit begrenzten personellen Ressourcen das notwendige hohe Maß an Sicherheit gewährleisten zu können", sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel. Gleichzeitig sei die Behörde mit einer wachsenden Anzahl von Aufgaben konfrontiert. "Nur mit dem Einsatz moderner Technologien wird es uns in der Zukunft gelingen, den Schutz der Menschen in dieser Stadt zu gewährleisten."

A.Graziadei--PV

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