Pallade Veneta - Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben

Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben


Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben
Strompreise dürften leicht steigen: Übertragungsnetzentgelte werden 2027 angehoben / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Strompreise in Deutschland dürften zum Jahreswechsel leicht steigen: Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber teilten am Donnerstag mit, dass die durchschnittlichen Übertragungsnetzentgelte voraussichtlich von aktuell 2,86 Cent auf 3,54 Cent im Jahr 2027 angehoben werden. Das Vergleichsportal Verivox rechnet mit nur einer leichten Steigerung der Stromkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher von 1,0 Prozent - je nach Wohnort könne sich der Anstieg aber sehr unterschiedlich auf die Stromrechnung auswirken.

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Die Übertragungsnetzentgelte sind Gebühren für die Nutzung der Höchstspannungsnetze. Mit dem Geld werden Betrieb, Wartung und Ausbau der überregionalen Stromleitungen finanziert. Sie und die Kosten für die regionalen Verteilnetze bilden die gesamten Netzentgelte. Diese machen etwa ein Viertel der Stromrechnung für Haushalte aus.

Die vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW begründeten den Anstieg der Entgelte am Donnerstag mit dem geringeren Zuschuss des Bundes zur anteiligen Finanzierung der Übertragungsnetzkosten: Er beträgt 5,525 Milliarden Euro und damit knapp eine Milliarde weniger als 2026. Das hatte das Kabinett Anfang September beschlossen. Laut Gesetzentwurf soll der Zuschuss bis einschließlich 2029 jährlich jeweils 5,525 Milliarden Euro betragen. Das Gesetz muss noch verabschiedet werden - die Übertragungsnetzentgelte 2027 stünden somit noch unter Vorbehalt, erklärten die Netzbetreiber.

T.Galgano--PV

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