Pallade Veneta - Französisches Startup will Solarzellen-Fabrik mit 20 Gigawatt bauen

Französisches Startup will Solarzellen-Fabrik mit 20 Gigawatt bauen


Französisches Startup will Solarzellen-Fabrik mit 20 Gigawatt bauen
Französisches Startup will Solarzellen-Fabrik mit 20 Gigawatt bauen / Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER - AFP/Archiv

Das französische Startup-Unternehmen Carbon plant bis 2030 in Frankreich den Bau einer großen Solarzellen-Anlage mit bis zu 20 Gigawatt Leistung und 10.000 Beschäftigten. Für das Projekt seien Investitionen in Höhe von fünf bis sechs Milliarden Euro nötig, erklärte das Unternehmen am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem auf die Verarbeitung von Silizium spezialisierten Industrieunternehmens ECM. Der Konzern steuert demnach einen Anteil 20 Prozent bei.

Textgröße ändern:

Ziel sei es, den gesamten Herstellungsprozess abzudecken, von der Produktion der Silizium-Blöcke bis zu den fertigen Solaranlagen. Dies sei auch ein Beitrag, "um die Energie-Souveränität Europas zu stärken", betonte Pascal Richard, einer der Mitgründer von Carbon. Derzeit kommen neun der zehn größten Solarzellen-Hersteller aus China und Südkorea.

Eine erste Fabrik mit bis zu fünf Gigawatt soll bis zum Jahr 2025 aufgebaut werden. Geeignete Orte dafür sowie für die größere Anlage werden noch gesucht.

In Frankreich ist Solarenergie deutlich weniger entwickelt als in Deutschland. Im vergangenen Sommer lag der Anteil des Solarstroms in Deutschland bei 19 Prozent, in Frankreich nur bei 7,7 Prozent. Präsident Emmanuel Macron hat nun einen massiven Ausbau angekündigt.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken - und die staatliche E-Auto-Prämie sorgt für einen Extra-Schub: Der Marktanteil von Elektro-Pkw erreichte im September 34,5 Prozent und damit den höchsten Wert jemals. 100.000 Anträge für die Kaufprämie wurden bis Anfang Oktober bewilligt. Automarktexperte Constantin Gall kritisierte, für die Hersteller sei dieser Boom ein "echtes Dilemma" - sie könnten nicht abschätzen, ob er auch anhält.

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

Textgröße ändern: